Beipackzettel Kytril 3 mg (Granisetron)

Was ist Kytril und wie wirkt es?

Kytril enthält den Wirkstoff Granisetron. Dieser gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die „5-HT3-Rezeptorantagonisten“ oder „Antiemetika“ genannt werden. Angewendet wird Kytril laut Gebrauchsinformation zur Vorbeugung oder Behandlung von Übelkeit und Erbrechen, das durch andere medizinische Behandlungen hervorgerufen wird – darunter eine Chemo- oder Strahlentherapie bei Krebs oder eine Operation.

Die Injektionslösung ist bei Erwachsenen und Kindern im Alter ab 2 Jahren indiziert. Sie ist eine klare, farblose Flüssigkeit in Glasampullen; 1 ml Lösung enthält 1 mg Granisetron, eine Ampulle mit 3 ml also 3 mg. Vor der Anwendung wird die Lösung verdünnt und anschließend als Injektion in eine Vene verabreicht. Das übernimmt ärztliches Personal: Die Injektion wird laut Beilage von einer Ärztin oder einem Arzt verabreicht.

Kytril vor einem Eingriff

Kytril ist kein Arzneimittel, das Patientinnen und Patienten vor einer Operation selbst anwenden – es wird im Rahmen der Behandlung gegeben. Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Zeit vor einer Operation nennt die Gebrauchsinformation nicht. Sie nennt aber, was vor der Injektion zur Sprache gehört: Angewendet werden darf Kytril nicht bei einer Allergie gegen Granisetron oder einen der sonstigen Bestandteile.

Ein Gespräch mit der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt sieht die Beilage vor der Anwendung insbesondere in diesen Fällen vor:

  • wenn aufgrund eines Darmverschlusses Probleme mit der Darmbeweglichkeit bestehen,
  • bei Herzproblemen, bei einer Krebsbehandlung, die nachweislich das Herz schädigen kann, oder bei Problemen mit dem Salzhaushalt – also den Kalium-, Natrium- oder Kalziumspiegeln (Elektrolytverschiebungen),
  • wenn andere Arzneimittel aus der Gruppe der „5-HT3-Rezeptorantagonisten“ angewendet werden, etwa Dolasetron oder Ondansetron.

Weil Kytril die Wirkungsweise anderer Arzneimittel beeinflussen kann und umgekehrt, bittet die Gebrauchsinformation darum, die behandelnde Ärztin oder den behandelnden Arzt über alle Arzneimittel zu informieren – auch über nicht verschreibungspflichtige. In der Schwangerschaft und in der Stillzeit wird die Injektion nur auf ärztliche Anweisung gegeben.

Nach dem Eingriff: Übelkeit, Erbrechen und Wechselwirkungen

Für die Behandlung von Übelkeit oder Erbrechen nach einer Operation nennt die Gebrauchsinformation eine eigene Dosierung: Die Injektion in die Vene dauert zwischen 30 Sekunden und 5 Minuten, die übliche Dosis beträgt 1 mg, und die maximal verabreichte Dosis von Kytril beträgt 3 mg pro Tag. Für Kinder gilt das nicht – sie sollen diese Injektion zur Behandlung von Übelkeit oder Erbrechen nach einer Operation nicht erhalten.

Zu den Nebenwirkungen, die in dieser Zeit auffallen können, zählen sehr häufig Kopfschmerzen und Verstopfung; bei Verstopfung überwacht die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt den Zustand. Häufig sind Schlafstörungen, Durchfall sowie Veränderungen der Leberfunktion, die bei Blutuntersuchungen festgestellt werden. Gelegentlich kommen Hautausschläge, allergische Hautreaktionen oder Nesselsucht mit roten, juckenden Erhebungen vor, außerdem Veränderungen des Herzschlags und Veränderungen im EKG sowie ungewöhnliche, unwillkürliche Bewegungen wie Zittern, Muskelsteifheit und Muskelkontraktionen.

Bei zwei Reaktionen verlangt die Beilage, sofort ärztliche Hilfe zu suchen: bei einer allergischen Reaktion (Anaphylaxie), deren Anzeichen Schwellungen von Hals, Gesicht, Lippen und Mund sowie Atem- oder Schluckbeschwerden sein können, und beim Serotonin-Syndrom. Dieses ist eine gelegentliche, aber potentiell lebensbedrohliche Nebenwirkung; zu den Symptomen können Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, Fieber und Bluthochdruck, übermäßiges Schwitzen und Herzrasen, Unruhe, Verwirrtheit, Halluzinationen, Schüttelfrost, Muskelzittern, Muskelzuckungen oder -steifheit, Koordinationsverlust und Ruhelosigkeit gehören.

Für die Zeit nach einem Eingriff ist die Liste der Wechselwirkungen deshalb bedeutsam: Das Risiko für ein Serotonin-Syndrom ist erhöht bei gleichzeitiger Anwendung von SSRI oder SNRI gegen Depressionen und Angstzustände sowie von Buprenorphin-haltigen Arzneimitteln oder anderen Opioiden. Genannt werden außerdem Phenobarbital, Ketoconazol, das Antibiotikum Erythromycin und Arzneimittel zur Behandlung eines unregelmäßigen Herzschlags.

Häufige Fragen

Wie viel Kytril wird verabreicht? Die empfohlene Dosis ist von Patient zu Patient verschieden und hängt von Alter, Gewicht und davon ab, ob das Arzneimittel zur Vorbeugung oder zur Behandlung gegeben wird; welche Dosis die richtige ist, ermittelt die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt. Rund um eine Strahlen- oder Chemotherapie liegt die übliche Dosis zwischen 1 mg und 3 mg, die Injektion in die Vene dauert zwischen 30 Sekunden und 5 Minuten. Weitere Injektionen erfolgen mit einem Mindestabstand von 10 Minuten, verabreicht werden maximal 9 mg pro Tag. Nach einer Operation beträgt die übliche Dosis 1 mg, die Höchstmenge 3 mg pro Tag.

Was passiert bei zu viel Kytril? Da die Injektion von einer Ärztin oder einem Arzt verabreicht wird, ist es laut Gebrauchsinformation unwahrscheinlich, dass eine zu große Menge gegeben wird. Zu den Symptomen einer Überdosierung gehören leichte Kopfschmerzen; behandelt wird symptomatisch. Bei Bedenken verweist die Beilage auf das Gespräch mit der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt.

Beeinträchtigt Kytril die Verkehrstüchtigkeit? Kytril hat nach Angabe der Gebrauchsinformation keinen oder vernachlässigbaren Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit oder die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen. Was nach einer Narkose gilt, steht nicht in dieser Beilage.

Dieser Text fasst zusammen, was die amtliche Gebrauchsinformation für Menschen vor und nach einem Eingriff bedeutet. Maßgeblich ist ihr vollständiger Wortlaut, der unten auf dieser Seite steht.

Gebrauchsinformation: Information für Anwender

Kytril 3 mg - Injektionslösung

Granisetron

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Anwendung dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen. - Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen. - Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. - Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter.

Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie. - Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht 1. Was ist Kytril und wofür wird es angewendet? 2. Was sollten Sie vor der Anwendung von Kytril beachten? 3. Wie ist Kytril anzuwenden? 4. Welche Nebenwirkungen sind möglich? 5. Wie ist Kytril aufzubewahren? 6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

1. Was ist Kytril und wofür wird es angewendet?

Kytril enthält den Wirkstoff Granisetron. Dieser gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die „5HT3-Rezeptorantagonisten“ oder „Antiemetika“ genannt werden.

Kytril wird zur Vorbeugung oder Behandlung von Übelkeit und Erbrechen angewendet, das durch andere medizinische Behandlungen hervorgerufen wird, darunter Chemo- oder Strahlentherapie bei Krebs oder nach einer Operation.

Die Injektionslösung ist bei Erwachsenen und Kindern im Alter ab 2 Jahren indiziert.

2. Was sollten Sie vor der Anwendung von Kytril beachten?

Kytril darf nicht angewendet werden,  wenn Sie allergisch gegen Granisetron oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen

Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, sprechen Sie vor der Injektion mit Ihrem Arzt oder Ihrem Apotheker.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Kytril anwenden, insbesondere wenn Sie  aufgrund eines Darmverschlusses Probleme mit Ihrer Darmbeweglichkeit haben.  Herzprobleme haben, eine Krebsbehandlung erhalten, die nachweislich Ihr Herz schädigen kann oder Probleme mit dem Salzhaushalt, Kalium-, Natrium- oder Kalziumspiegeln Ihres Körpers (Elektrolytverschiebungen) haben.

 andere Arzneimittel aus der Gruppe der „5-HT3-Rezeptorantagonisten“ anwenden. Dazu gehören Dolasetron und Ondansetron, die wie Kytril zur Behandlung und Vorbeugung von Übelkeit und Erbrechen angewendet werden.

Das Serotonin-Syndrom ist eine gelegentliche, aber potentiell lebensbedrohliche Nebenwirkung, die bei der Anwendung von Granisetron auftreten kann (siehe Abschnitt 4). Hierbei kann es zu ernsthaften Funktionsstörungen des Gehirns, der Muskeln und des Verdauungssystems kommen. Diese Nebenwirkung kann auftreten, wenn Sie Kytril allein anwenden, tritt aber vermehrt bei der gleichzeitigen Anwendung von Kytril und bestimmten anderen Arzneimitteln auf (insbesondere Fluoxetin, Paroxetin, Sertralin, Fluvoxamin, Citalopram, Escitalopram, Venlafaxin, Duloxetin). Das Risiko für ein Serotonin-Syndrom ist auch erhöht, wenn Sie Buprenorphin-haltige Arzneimittel oder andere Opioide einnehmen. Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker daher über alle Arzneimittel die Sie einnehmen/anwenden.

Anwendung von Kytril zusammen mit anderen Arzneimitteln Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt. Dies ist wichtig, da Kytril die Wirkungsweise anderer Arzneimittel beeinflussen kann. Ebenso können andere Arzneimittel die Wirkungsweise dieser Injektion beeinflussen.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker insbesondere, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen/anwenden oder eingenommen/angewendet haben:  Arzneimittel zur Behandlung eines unregelmäßigen Herzschlags oder andere Arzneimittel aus der Gruppe der „5-HT3-Rezeptorantagonisten“ wie Dolasetron oder Ondansetron (siehe unter „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“)  Phenobarbital, ein Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie  Ketoconazol, ein Arzneimittel das zur Behandlung von Pilzinfektionen angewendet wird  das Antibiotikum Erythromycin zur Behandlung bakterieller Infektionen  SSRIs (Selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer) zur Behandlung von Depressionen und/oder Angstzuständen, wie Fluoxetin, Paroxetin, Sertralin, Fluvoxamin, Citalopram, Escitalopram  SNRIs (Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahme-Hemmer) zur Behandlung von Depressionen und/oder Angstzuständen, wie beispielsweise Venlafaxin und Duloxetin.  Buprenorphin enthaltende Arzneimittel oder andere Opioide

Schwangerschaft und Stillzeit Wenn Sie schwanger sind, schwanger werden möchten oder stillen, sollten Sie diese Injektion nur auf Anweisung Ihres Arztes erhalten.

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen Kytril hat keinen oder vernachlässigbaren Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit oder die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.

Kytril enthält Natrium

Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Dosis (3 mg/3ml), d. h. es ist nahezu „natriumfrei“.

3. Wie ist Kytril anzuwenden?

Die Injektion wird Ihnen von einem Arzt verabreicht. Die empfohlene Dosis von Kytril ist von Patient zu Patient verschieden. Sie ist abhängig von Ihrem Alter, Gewicht und davon, ob Sie das Arzneimittel zur Vorbeugung oder zur Behandlung von Übelkeit und Erbrechen erhalten. Ihr Arzt wird ermitteln, welche Dosis für Sie die Richtige ist.

Kytril wird als Injektion in eine Vene (intravenös) verabreicht.

Vorbeugung von Übelkeit oder Erbrechen nach einer Strahlen- oder Chemotherapie Die Injektion wird Ihnen vor Beginn Ihrer Strahlen- oder Chemotherapie verabreicht. Die Injektion in eine Ihrer Venen dauert zwischen 30 Sekunden und 5 Minuten und die übliche Dosis liegt zwischen 1 mg und 3 mg. Das Arzneimittel kann vor der Injektion verdünnt werden.

Behandlung von Übelkeit oder Erbrechen nach einer Strahlen- oder Chemotherapie Die Injektion dauert zwischen 30 Sekunden und 5 Minuten und die übliche Dosis liegt zwischen 1 mg und 3 mg. Das Arzneimittel kann vor Injektion in Ihre Vene verdünnt werden. Nach der ersten Dosis erhalten Sie möglicherweise weitere Injektionen, um Ihre Beschwerden einzudämmen. Die Injektionen erfolgen mit einem Mindestabstand von 10 Minuten. Sie werden maximal 9 mg Kytril pro Tag verabreicht bekommen.

Kombination mit Steroiden Die Wirksamkeit der Injektion kann durch die Anwendung von bestimmten Arzneimitteln, sogenannten Adrenocorticosteroiden, verbessert werden. Als Steroid wird Ihnen entweder eine Dosis von 8 mg bis 20 mg Dexamethason vor der Strahlen- oder Chemotherapie verabreicht oder von 250 mg Methylprednisolon, das sowohl vor als auch nach der Strahlen- oder Chemotherapie verabreicht wird.

Anwendung bei Kindern zur Vorbeugung oder Behandlung von Übelkeit oder Erbrechen nach einer Strahlen- oder Chemotherapie Bei Kindern wird Kytril, wie oben beschrieben, als Injektion in eine Vene verabreicht, wobei die Dosis vom Gewicht des Kindes abhängig ist. Die Injektionen werden verdünnt und erfolgen vor Beginn der Strahlen- oder Chemotherapie über einen Zeitraum von 5 Minuten. Kinder erhalten maximal 2 Dosen am Tag in einem Mindestabstand von 10 Minuten.

Behandlung von Übelkeit oder Erbrechen nach einer Operation Die Injektion in Ihre Vene dauert zwischen 30 Sekunden und 5 Minuten und die übliche Dosis beträgt 1 mg. Die maximal verabreichte Dosis von Kytril beträgt 3 mg pro Tag.

Anwendung bei Kindern zur Vorbeugung oder Behandlung von Übelkeit oder Erbrechen nach einer Operation Kinder sollten diese Injektion zur Behandlung von Übelkeit oder Erbrechen nach einer Operation nicht erhalten.

Wenn Sie eine größere Menge von Kytril erhalten haben, als Sie sollten Da Ihnen die Injektion von einem Arzt verabreicht wird, ist es unwahrscheinlich, dass Sie eine zu große Menge erhalten. Sollten Sie jedoch Bedenken haben, sprechen Sie mit Ihrem Arzt. Zu den Symptomen einer Überdosierung gehören leichte Kopfschmerzen. Sie werden symptomatisch behandelt werden.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Wenn bei Ihnen das folgende Problem auftritt, müssen Sie sofort einen Arzt aufsuchen:

 Allergische Reaktionen (Anaphylaxie). Die Anzeichen können Schwellungen von Hals, Gesicht, Lippen und Mund sowie Atem- oder Schluckbeschwerden beinhalten.

 Serotonin-Syndrom. Zu den Symptomen können Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, Fieber und Bluthochdruck, übermäßiges Schwitzen und Herzrasen, Unruhe, Verwirrtheit, Halluzinationen, Schüttelfrost, Muskelzittern, Muskelzuckungen oder -steifheit, Koordinationsverlust und Ruhelosigkeit gehören. Diese Reaktion kann auftreten, wenn Sie Kytril allein oder, was wahrscheinlicher ist, zusammen mit bestimmten anderen Arzneimitteln einnehmen (siehe „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“).

Andere Nebenwirkungen, die während der Anwendung dieses Arzneimittels auftreten können, sind:

Sehr häufig: kann bei mehr als 1 von 10 Behandelten auftreten  Kopfschmerzen  Verstopfung. Ihr Arzt wird Ihren Zustand überwachen.

Häufig: kann bei bis zu 1 von 10 Behandelten auftreten  Schlafstörungen (Schlaflosigkeit)  Veränderungen Ihrer Leberfunktion, die bei Blutuntersuchungen festgestellt werden  Durchfall.

Gelegentlich: kann bei bis zu 1 von 100 Behandelten auftreten  Hautausschläge oder allergische Hautreaktionen oder „Nesselsucht“ „Quaddeln“ (Urtikaria). Zu den Anzeichen können rote, juckende Erhebungen gehören.  Veränderungen des Herzschlags (Herzrhythmus) und Veränderungen, die in einem (elektrische Aufzeichnungen der Aktivität des Herzens) festgestellt werden  ungewöhnliche, unwillkürliche Bewegungen, darunter Zittern, Muskelsteifheit Muskelkontraktionen oder EKG und

Meldung von Nebenwirkungen Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5 1200 WIEN ÖSTERREICH Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5. Wie ist Kytril aufzubewahren? Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Etikett und dem Umkarton nach „Verwendbar bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats. Den Behälter im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.

Das verdünnte Arzneimittel sollte zwischen 2 °C und 8 °C aufbewahrt und innerhalb von 24 Stunden nach Verdünnung verbraucht werden.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Kytril enthält Der Wirkstoff ist: Granisetron. Jeder ml Injektionslösung enthält 1 mg Granisetron (als Hydrochlorid).

Die sonstigen Bestandteile sind: Natriumchlorid, Wasser für Injektionszwecke, ZitronensäureMonohydrat, Salzsäure und Natriumhydroxid zur pH-Einstellung (Säuregrad).

Wie Kytril aussieht und Inhalt der Packung Kytril Lösung ist eine klare, farblose Flüssigkeit in farblosen Glasampullen mit einem nominalen Volumen von 3 ml. Jede Packung enthält 1 oder 5 Ampullen. Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

1 ml Kytril Lösung enthält 1 mg Granisetron (als Hydrochlorid). Jede 3 ml Ampulle enthält 3 mg Granisetron (als Hydrochlorid).

Zubereitung einer Verdünnung Nur zur einmaligen Anwendung. Vor Gebrauch verdünnen. Dieses Arzneimittel muss vor der Anwendung als Injektion oder Infusion verdünnt werden.

Pharmazeutischer Unternehmer

Atnahs Pharma Netherlands B.V. Copenhagen Towers Ørestads Boulevard 108, 5.tv DK-2300 København S Dänemark

Hersteller Cenexi 52, rue M. et J. Gaucher 94120 Fontenay-sous-Bois Frankreich

Zulassungsnummer 1-19775

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) und im Vereinigten Königreich (Nordirland) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen: Belgien, Estland, Frankreich, Irland, Italien, Niederlande, Österreich, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik, Vereinigtes Königreich: Kytril

- 6 Deutschland: Kevatril Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im 03/2025

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