Beipackzettel Telmisartan/Hydrochlorothiazid Sandoz 80 mg/25 mg

Was ist Telmisartan/Hydrochlorothiazid Sandoz und wie wirkt es?

Telmisartan/Hydrochlorothiazid Sandoz ist eine Kombination der beiden Wirkstoffe Telmisartan und Hydrochlorothiazid in einer Tablette; beide helfen, hohen Blutdruck zu kontrollieren. Telmisartan gehört zu den Angiotensin-II-Rezeptorblockern und blockiert die Wirkung von Angiotensin II, einer körpereigenen Substanz, die die Blutgefäße enger werden lässt – die Gefäße entspannen sich, der Blutdruck sinkt. Hydrochlorothiazid ist ein Thiaziddiuretikum; es erhöht die Urinausscheidung und senkt dadurch ebenfalls den Blutdruck.

Die Stärke 80 mg/25 mg ist laut Gebrauchsinformation für Erwachsene mit Bluthochdruck (essentielle Hypertonie) vorgesehen, deren Blutdruck mit Telmisartan/Hydrochlorothiazid Sandoz 80 mg/12,5 mg nicht ausreichend kontrolliert ist, sowie für Erwachsene, die zuvor mit den Einzelwirkstoffen Telmisartan und Hydrochlorothiazid stabil eingestellt wurden. Dahinter steht die gelbe, ovale überzogene Tablette der Beilage, geprägt mit 80 auf der einen und 25 auf der anderen Seite. Für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren wird das Mittel nicht empfohlen.

Telmisartan/Hydrochlorothiazid Sandoz vor einem Eingriff

Für Menschen mit einem geplanten Eingriff ist ein Satz aus den Warnhinweisen der wichtigste: Der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt ist unbedingt mitzuteilen, dass Sie Telmisartan/Hydrochlorothiazid Sandoz einnehmen, wenn bei Ihnen eine Operation oder eine Narkose erforderlich ist. Das Mittel gehört damit schon in die Vorbesprechung und auf den Medikamentenplan für den Aufnahmetag.

Eine Frist oder ein Absetzen vor der Operation nennt die Gebrauchsinformation nicht; sie hält aber fest, dass die Behandlung nicht eigenmächtig beendet wird. Ob und wann die Tablette am Tag des Eingriffs an der Reihe ist, entscheidet die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt.

Für die Narkose ist außerdem die Liste der Wechselwirkungen von Belang. Narkotika, Alkohol, Barbiturate oder Antidepressiva können die Blutdrucksenkung verstärken, was zu einem Schwindelgefühl beim Aufstehen führen kann. Genannt werden auch Arzneimittel zur Muskelentspannung wie Tubocurarin, anticholinerge Arzneimittel wie Atropin und Biperiden, die zur Unterstützung bei Narkosen eingesetzt werden, Mittel zur Blutdrucksteigerung wie Noradrenalin sowie jodhaltige Kontrastmittel für bildgebende Untersuchungen.

Nach dem Eingriff: Kreislauf, Haut und Schmerzmittel

Die häufigste Nebenwirkung ist ein Schwindelgefühl. Gelegentlich nennt die Gebrauchsinformation niedrigen Blutdruck, einen plötzlichen Blutdruckabfall beim Aufstehen, Bewusstlosigkeit (Synkope), schnellen Herzschlag und Herzrhythmusstörungen – Beschwerden, die beim ersten Aufstehen nach einem Eingriff auffallen können. Ein niedriger Blutdruck kann laut Beilage auch bei Dehydrierung, Salzmangel, Durchfall oder Erbrechen auftreten.

Der Anteil Hydrochlorothiazid, der bei dieser Stärke am höchsten ist, kann den Elektrolythaushalt aus dem Gleichgewicht bringen. Typische Anzeichen sind Mundtrockenheit, allgemeine Schwäche, Schläfrigkeit, Muskelschmerzen oder -krämpfe, Übelkeit, Erbrechen sowie eine ungewöhnlich hohe Herzfrequenz von über 100 Schlägen pro Minute; die Gebrauchsinformation sieht bei solchen Beschwerden ein Gespräch mit der Ärztin oder dem Arzt vor. Selten wurde unter Hydrochlorothiazid ein Mangel an Blutplättchen berichtet, der die Gefahr von Blutungen und Blutergüssen erhöht.

Bedeutsam ist auch, womit Schmerzen behandelt werden: Bestimmte NSAR wie Aspirin oder Ibuprofen können die Wirkung von Telmisartan/Hydrochlorothiazid Sandoz abschwächen, und Schmerzmittel aus dieser Gruppe stehen zugleich auf der Liste der Arzneimittel, bei denen die Ärztin oder der Arzt unter Umständen die Dosierung anpassen oder sonstige Vorsichtsmaßnahmen treffen muss. Für die Zeit nach einem Eingriff ist ein weiterer Punkt bemerkenswert: Die Beilage nennt eine erhöhte Empfindlichkeit der Haut gegenüber Sonnenlicht und hält dazu an, Sonneneinstrahlung und UV-Strahlen möglichst zu meiden oder einen angemessenen Sonnenschutz zu verwenden.

Häufige Fragen

Wie wird Telmisartan/Hydrochlorothiazid Sandoz 80 mg/25 mg eingenommen? Die Gebrauchsinformation nennt als empfohlene Dosis 1 x täglich 1 Tablette, nach Möglichkeit jeden Tag zur gleichen Zeit, zu oder unabhängig von den Mahlzeiten. Die Tabletten sollen im Ganzen mit etwas Wasser oder einem anderen nichtalkoholischen Getränk geschluckt werden. Bei einer Leberfunktionsstörung soll die übliche Tagesdosis in Höhe von 40 mg Telmisartan nicht überschritten werden; diese Stärke liegt darüber.

Und wenn eine Einnahme vergessen wurde? Dann besteht laut Gebrauchsinformation kein Anlass zur Sorge: Die Dosis wird eingenommen, sobald es Ihnen einfällt, danach geht die Behandlung weiter wie bisher. Wurde die Tablette an einem Tag vergessen, folgt am nächsten Tag die übliche Dosis – die doppelte Menge ist nicht vorgesehen.

Was passiert bei zu vielen Tabletten? Möglich sind niedriger Blutdruck und schneller Herzschlag; berichtet wurden auch langsamer Herzschlag, Schwindel, Erbrechen und eine eingeschränkte Nierenfunktion einschließlich Nierenversagen. Durch den Hydrochlorothiazid-Bestandteil können zusätzlich ein deutlich niedriger Blutdruck und niedrige Blutkaliumspiegel auftreten, die zu Übelkeit, Schläfrigkeit und Muskelkrämpfen führen können. Die Gebrauchsinformation verweist dann umgehend an die Ärztin oder den Arzt, die Apotheke oder die Notfallabteilung des nächstgelegenen Krankenhauses.

Dieser Text fasst zusammen, was die amtliche Gebrauchsinformation für Menschen vor und nach einem Eingriff bedeutet. Maßgeblich ist ihr vollständiger Wortlaut, der unten auf dieser Seite steht.

GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR PATIENTEN

Telmisartan/Hydrochlorothiazid Sandoz 40 mg/12,5 mg – überzogene Tabletten Telmisartan/Hydrochlorothiazid Sandoz 80 mg/12,5 mg – überzogene Tabletten Telmisartan/Hydrochlorothiazid Sandoz 80 mg/25 mg – überzogene Tabletten

Wirkstoffe: Telmisartan/Hydrochlorothiazid

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen. - Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen. - Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. - Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter. Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie. - Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.

Was in dieser Packungsbeilage steht 1. Was ist Telmisartan/Hydrochlorothiazid Sandoz und wofür wird es angewendet? 2. Was sollten Sie vor der Einnahme von Telmisartan/Hydrochlorothiazid Sandoz beachten? 3. Wie ist Telmisartan/Hydrochlorothiazid Sandoz einzunehmen? 4. Welche Nebenwirkungen sind möglich? 5. Wie ist Telmisartan/Hydrochlorothiazid Sandoz aufzubewahren? 6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

1. Was ist Telmisartan/Hydrochlorothiazid Sandoz und wofür wird es angewendet?

Telmisartan/Hydrochlorothiazid Sandoz ist eine Kombination der beiden Wirkstoffe Telmisartan und Hydrochlorothiazid in einer Tablette. Beide Wirkstoffe helfen, hohen Blutdruck zu kontrollieren.

- Telmisartan gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als Angiotensin-IIRezeptorblocker bezeichnet werden. Angiotensin II ist eine Substanz, die in Ihrem Körper gebildet wird und die Blutgefäße enger werden lässt. Dies erhöht Ihren Blutdruck. Telmisartan blockiert die Wirkung von Angiotensin II, sodass die Blutgefäße entspannt werden und Ihr Blutdruck sinkt.

- Hydrochlorothiazid gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als Thiaziddiuretika bezeichnet werden. Hydrochlorothiazid erhöht die Urinausscheidung und führt dadurch zu einem Absenken Ihres Blutdrucks.

Hoher Blutdruck kann unbehandelt in verschiedenen Organen zu einer Schädigung der Blutgefäße führen. Manchmal kann dies zu Herzinfarkt, Herz- oder Nierenversagen, Schlaganfall oder Erblindung führen. Da Bluthochdruck vor Eintritt einer Schädigung gewöhnlich keine Symptome verursacht, ist eine regelmäßige Messung des Blutdrucks notwendig, um festzustellen, ob dieser im Normalbereich liegt.

Telmisartan/Hydrochlorothiazid Sandoz 40 mg/12,5 mg und 80 mg/12,5 mg wird für die Behandlung von Bluthochdruck (essentielle Hypertonie) bei Erwachsenen verwendet, deren Blutdruck bei Einnahme von Telmisartan allein nicht ausreichend kontrolliert ist.

Telmisartan/Hydrochlorothiazid Sandoz 80 mg/25 mg: Telmisartan/Hydrochlorothiazid Sandoz wird für die Behandlung von Bluthochdruck (essentielle Hypertonie) bei Erwachsenen verwendet, deren Blutdruck mit Telmisartan/Hydrochlorothiazid Sandoz 80 mg/12,5 mg nicht ausreichend kontrolliert ist, oder bei Erwachsenen, die zuvor mit den Einzelwirkstoffen Telmisartan und Hydrochlorothiazid stabil eingestellt wurden.

2. Was sollten Sie vor der Einnahme von Telmisartan/Hydrochlorothiazid Sandoz beachten?

Telmisartan/Hydrochlorothiazid Sandoz darf nicht eingenommen werden

- wenn Sie allergisch gegen Telmisartan oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind

- wenn Sie allergisch gegen Hydrochlorothiazid oder andere Sulfonamid-Abkömmlinge sind

- wenn Sie länger als 3 Monate schwanger sind (es ist jedoch besser, Telmisartan/Hydrochlorothiazid Sandoz in der Frühschwangerschaft zu meiden – siehe Abschnitt Schwangerschaft)

- wenn Sie an schweren Leberfunktionsstörungen wie einer Cholestase oder einer Gallengangsobstruktion (Abflussstörung der Gallenflüssigkeit aus der Leber und der Gallenblase) oder einer sonstigen schweren Lebererkrankung leiden

- wenn Sie an einer schweren Nierenerkrankung oder Anurie leiden (weniger als 100 ml Urin pro Tag)

- wenn Ihr Arzt feststellt, dass Ihr Blut einen zu niedrigen Kalium- oder zu hohen Calciumspiegel aufweist, der sich unter Behandlung nicht bessert

- wenn Sie Diabetes mellitus oder eine eingeschränkte Nierenfunktion haben und mit einem blutdrucksenkenden Arzneimittel, das Aliskiren enthält, behandelt werden

Falls eine der genannten Bedingungen bei Ihnen zutrifft, teilen Sie dies bitte Ihrem Arzt oder Apotheker vor Beginn der Einnahme von Telmisartan/Hydrochlorothiazid Sandoz mit.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie Telmisartan/Hydrochlorothiazid Sandoz einnehmen, wenn Sie an einer der folgenden Beschwerden oder Erkrankungen leiden oder in der Vergangenheit gelitten haben: - niedriger Blutdruck (Hypotonie), der bei Dehydrierung (übermäßiger Flüssigkeitsverlust des Körpers), Salzmangel infolge einer Diuretikabehandlung (Entwässerungstabletten), salzarmer Kost, Durchfall, Erbrechen oder Hämofiltration auftreten kann - Nierenerkrankung oder Nierentransplantation - Nierenarterienstenose (Verengung der zu einer oder beiden Nieren führenden Blutgefäße) - Lebererkrankung - Herzbeschwerden - Diabetes mellitus - Gicht - erhöhter Aldosteronspiegel (Wasser und Salzretention im Körper, einhergehend mit einem Ungleichgewicht von verschiedenen Mineralstoffen im Blut) - systemischer Lupus erythematodes (auch bezeichnet als „Lupus“ oder „SLE“), eine Krankheit, bei der sich das körpereigene Immunsystem gegen den eigenen Körper richtet - Der Wirkstoff Hydrochlorothiazid kann eine seltene Reaktion hervorrufen, die zu einer Abnahme des Sehvermögens oder Augenschmerzen führt. Dies können Symptome einer Flüssigkeitsansammlung in der Gefäßschicht des Auges (Aderhauterguss) oder ein Druckanstieg in Ihrem Auge sein und innerhalb von Stunden bis zu Wochen nach Einnahme von Telmisartan/Hydrochlorothiazid Sandoz auftreten. Ohne Behandlung können diese Anzeichen zu einer dauerhaften Beeinträchtigung des Sehvermögens führen. Wenn Sie in der Vergangenheit eine Allergie gegen Penicillin oder Sulfonamide hatten, besteht bei Ihnen möglicherweise ein erhöhtes Risiko dieser Erkrankung.

- wenn Sie Hautkrebs haben oder hatten. Überprüfen Sie Ihre Haut regelmäßig auf neue Läsionen und melden Sie unverzüglich Ihrem Arzt, wenn Sie während der Behandlung eine unerwartete Hautläsion entwickeln. Die Behandlung mit Hydrochlorothiazid, insbesondere eine hochdosierte Langzeitanwendung, kann das Risiko einiger Arten von Haut- und Lippenkrebs (weißer Hautkrebs) erhöhen. Vermeiden Sie möglichst Sonneneinstrahlung und UV-Strahlen oder verwenden Sie einen angemessenen Sonnenschutz, solange Sie Telmisartan-HCT Sandoz einnehmen.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt bevor Sie Telmisartan/Hydrochlorothiazid Sandoz einnehmen: - wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel zur Behandlung von hohem Blutdruck einnehmen: • einen ACE-Hemmer (z. B. Enalapril, Lisinopril, Ramipril), insbesondere wenn Sie

Nierenprobleme aufgrund von Diabetes mellitus haben • Aliskiren

Ihr Arzt wird gegebenenfalls Ihre Nierenfunktion, Ihren Blutdruck und die Elektrolytwerte (z. B. Kalium) in Ihrem Blut in regelmäßigen Abständen überprüfen. Siehe auch Abschnitt „Telmisartan/Hydrochlorothiazid Sandoz darf nicht eingenommen werden“. - wenn Sie Digoxin einnehmen - wenn bei Ihnen in der Vergangenheit nach der Einnahme von Hydrochlorothiazid Atemoder Lungenprobleme (einschließlich Entzündungen oder Flüssigkeitsansammlungen in der Lunge) aufgetreten sind. Falls Sie nach der Einnahme von Telmisartan/Hydrochlorothiazid Sandoz schwere Kurzatmigkeit oder Atembeschwerden entwickeln, suchen Sie sofort einen Arzt auf.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall nach der Einnahme von Telmisartan/Hydrochlorothiazid Sandoz bemerken. Ihr Arzt wird über die weitere Behandlung entscheiden. Beenden Sie die Einnahme von Telmisartan/Hydrochlorothiazid Sandoz nicht eigenmächtig.

Sie müssen Ihrem Arzt mitteilen, wenn Sie vermuten schwanger zu sein (oder schwanger werden könnten). Telmisartan/Hydrochlorothiazid Sandoz wird in der Frühschwangerschaft nicht empfohlen und darf nicht eingenommen werden, wenn Sie länger als 3 Monate schwanger sind, da es Ihr Baby bei Anwendung in diesem Schwangerschaftsstadium schwerwiegend schädigen könnte (siehe Abschnitt Schwangerschaft).

Die Behandlung mit Hydrochlorothiazid kann zu einem Ungleichgewicht im Elektrolythaushalt des Körpers führen. Typische Symptome für ein Ungleichgewicht im Flüssigkeits- oder Elektrolythaushalt sind Mundtrockenheit, allgemeine Schwäche, Lethargie, Schläfrigkeit, Ruhelosigkeit, Muskelschmerzen oder -krämpfe, Übelkeit, Erbrechen, Muskelermüdung sowie eine ungewöhnlich hohe Herzfrequenz (über 100 Schläge pro Minute). Sollte eine dieser Beschwerden bei Ihnen auftreten, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt.

Sie sollten Ihrem Arzt auch mitteilen, wenn Sie eine erhöhte Empfindlichkeit Ihrer Haut in der Sonne mit Anzeichen eines Sonnenbrandes (wie z. B. Rötung, Juckreiz, Schwellung, Blasenbildung), die schneller als gewöhnlich auftreten, feststellen.

Teilen Sie Ihrem Arzt unbedingt mit, dass Sie Telmisartan/Hydrochlorothiazid Sandoz einnehmen, wenn bei Ihnen eine Operation oder eine Narkose erforderlich ist.

Die blutdrucksenkende Wirkung von Telmisartan/Hydrochlorothiazid Sandoz kann bei farbigen Patienten geringer sein.

Kinder und Jugendliche Telmisartan/Hydrochlorothiazid Sandoz wird nicht empfohlen für die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren.

Die Anwendung von Telmisartan/Hydrochlorothiazid Sandoz kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie Sportler sind und ein Dopingtest bei Ihnen durchgeführt werden soll.

Einnahme von Telmisartan/Hydrochlorothiazid Sandoz zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/ anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden. Ihr Arzt muss unter Umständen die Dosierung dieser anderen Arzneimittel anpassen oder sonstige Vorsichtsmaßnahmen treffen. In Einzelfällen kann es erforderlich sein, die Einnahme eines Arzneimittels abzubrechen. Dies gilt insbesondere für die nachstehend aufgeführten Arzneimittel, wenn diese gleichzeitig mit Telmisartan/Hydrochlorothiazid Sandoz eingenommen werden:

  • Lithiumhältige Arzneimittel zur Behandlung bestimmter Depressionen
  • Arzneimittel, die mit einem niedrigen Kaliumspiegel im Blut (Hypokaliämie) einhergehen, wie z. B. andere Diuretika („Entwässerungstabletten“), Abführmittel (z. B. Rizinusöl), Kortikosteroide (z. B. Prednison), ACTH (ein Hormon), Amphotericin (ein Mittel zur Behandlung von Pilzinfektionen), Carbenoxolon (zur Behandlung von Geschwüren im Mund), Benzylpenicillin-Natrium (ein Antibiotikum), Salicylsäure und Salicylate - jodhaltige Kontrastmittel, die bei einer bildgebenden Untersuchung eingesetzt werden
  • Arzneimittel, die den Kaliumspiegel im Blut erhöhen können wie z. B. kaliumsparende Diuretika, Kaliumpräparate, kaliumhältige Salzersatzpräparate, ACE-Hemmer, Cyclosporin (ein Immunsuppressivum) und andere Arzneimittel wie z. B. Heparin (ein Gerinnungshemmer)
  • Arzneimittel, die durch eine Änderung des Blutkaliumspiegels beeinflusst werden, z. B. Arzneimittel für Ihr Herz (z. B. Digoxin) oder zur Kontrolle Ihres Herzrhythmusses (z. B. Chinidin, Disopyramid, Amiodaron, Sotalol)
  • Arzneimittel zur Behandlung psychischer Störungen (z. B. Thioridazin, Chlorpromazin, Levomepromazin) und andere Arzneimittel wie bestimmte Antibiotika (z. B. Sparfloxazin, Pentamidin) oder bestimmte Arzneimittel zur Behandlung allergischer Reaktionen (z. B. Terfenadin)
  • Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes mellitus (Insulin oder orale Arzneimittel wie Metformin)
  • Cholestyramin und Colestipol, Arzneimittel zur Senkung der Blutfettspiegel
  • Arzneimittel zur Blutdrucksteigerung, wie z. B. Noradrenalin
  • Arzneimittel zur Muskelentspannung, wie z. B. Tubocurarin - kalziumhaltige Nahrungsergänzungsmittel und/oder Vitamin-D-Präparate
  • Anticholinerge Arzneimittel (Arzneimittel zur Behandlung einer Vielzahl von Beschwerden wie Magen-/Darm-Krämpfen, Blasenkrämpfen, Asthma, Reisekrankheit, Muskelkrämpfen, Parkinsonerkrankung und als Unterstützung bei Narkosen) wie z. B. Atropin und Biperiden
  • Amantadin (ein Arzneimittel zur Behandlung von Parkinson, das auch zur Behandlung oder Vorbeugung bestimmter Viruserkrankungen angewendet wird) - weitere blutdrucksenkende Arzneimittel, Kortikosteroide, Schmerzmittel (wie z. B. nichtsteroidale entzündungshemmende Arzneimittel [NSAIDs]), Arzneimittel gegen Krebs, Gicht oder Gelenksentzündung (Arthritis) - wenn Sie einen ACE-Hemmer oder Aliskiren einnehmen (siehe auch Abschnitte „Telmisartan/Hydrochlorothiazid Sandoz darf nicht eingenommen werden“ und „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“)
  • Digoxin

Telmisartan/Hydrochlorothiazid Sandoz kann die blutdrucksenkende Wirkung anderer Arzneimittel zur Behandlung von hohem Blutdruck oder von Arzneimitteln mit blutdrucksenkendem Potential (z. B. Baclofen, Amifostin) verstärken. Alkohol, Barbiturate,

Narkotika oder Antidepressiva können darüber hinaus zu einer verstärkten Blutdrucksenkung führen. Dies kann bei Ihnen zu einem Schwindelgefühl beim Aufstehen führen. Fragen Sie deshalb Ihren Arzt, ob die Dosierung der anderen Arzneimittel, die Sie einnehmen, während der Einnahme von Telmisartan/Hydrochlorothiazid Sandoz angepasst werden muss.

Die Wirkung von Telmisartan/Hydrochlorothiazid Sandoz kann abgeschwächt sein, wenn Sie bestimmte NSAR (nichtsteroidale Antirheumatika wie Aspirin oder Ibuprofen) einnehmen.

Einnahme von Telmisartan/Hydrochlorothiazid Sandoz zusammen mit Nahrungsmitteln und Alkohol Sie können Telmisartan/Hydrochlorothiazid Sandoz zu oder unabhängig von den Mahlzeiten einnehmen. Vermeiden Sie Alkohol bis Sie mit Ihrem Arzt gesprochen haben. Alkohol kann dazu führen, dass Ihr Blutdruck stärker abfällt und/oder das Risiko für Schwindel- oder Ohnmachtsgefühl erhöhen.

Schwangerschaft und Stillzeit Schwangerschaft Sie müssen Ihrem Arzt mitteilen, wenn Sie vermuten schwanger zu sein (oder schwanger werden könnten). Ihr Arzt wird Ihnen üblicherweise empfehlen, Telmisartan/Hydrochlorothiazid Sandoz abzusetzen, bevor Sie schwanger werden oder sobald Sie wissen, dass Sie schwanger sind, und wird Ihnen empfehlen, ein anderes Arzneimittel als Telmisartan/Hydrochlorothiazid Sandoz einzunehmen. Telmisartan/Hydrochlorothiazid Sandoz wird während der Schwangerschaft nicht empfohlen und darf nicht eingenommen werden, wenn Sie länger als 3 Monate schwanger sind, da es Ihr Baby bei Anwendung nach dem dritten Schwangerschaftsmonat schwerwiegend schädigen könnte.

Stillzeit Sagen Sie Ihrem Arzt, wenn Sie stillen oder vorhaben zu stillen. Telmisartan/Hydrochlorothiazid Sandoz wird stillenden Müttern nicht empfohlen und Ihr Arzt wird wahrscheinlich eine andere Behandlung für Sie auswählen, wenn Sie stillen wollen.

Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigen.

Bei einigen Patienten kommt es zu Schwindel, Ohnmachtsanfällen oder Drehschwindel, wenn sie Telmisartan/Hydrochlorothiazid Sandoz einnehmen. Sollte dies bei Ihnen der Fall sein, sollten Sie nicht am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen bedienen.

Telmisartan/Hydrochlorothiazid Sandoz enthält Lactose Dieses Arzneimittel enthält Lactose. Bitte nehmen Sie Telmisartan/Hydrochlorothiazid Sandoz erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden.

Telmisartan/Hydrochlorothiazid Sandoz enthält Natrium Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Tablette, d.h. es ist nahezu „natriumfrei“.

3. Wie ist Telmisartan/Hydrochlorothiazid Sandoz einzunehmen? Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die empfohlene Dosis ist 1 x täglich 1 Tablette. Nehmen Sie die Tabletten nach Möglichkeit jeden Tag zur gleichen Zeit. Sie können Telmisartan/Hydrochlorothiazid Sandoz zu oder unabhängig von den Mahlzeiten einnehmen. Die Tabletten sollen im Ganzen mit etwas Wasser oder einem anderen nichtalkoholischen Getränk geschluckt werden. Wichtig ist, dass Sie Telmisartan/Hydrochlorothiazid Sandoz jeden Tag einnehmen, sofern Ihr Arzt es nicht anders verordnet.

Falls Sie an einer Leberfunktionsstörung leiden, soll bei Ihnen die übliche Tagesdosis in Höhe von 40 mg Telmisartan nicht überschritten werden.

Wenn Sie eine größere Menge von Telmisartan/Hydrochlorothiazid Sandoz eingenommen haben als Sie sollten Wenn Sie versehentlich zu viele Tabletten eingenommen haben, können Sie Symptome wie niedrigen Blutdruck und schnellen Herzschlag entwickeln. Langsamer Herzschlag, Schwindel, Erbrechen, eingeschränkte Nierenfunktion einschließlich Nierenversagen wurden ebenfalls berichtet. Aufgrund des Hydrochlorothiazid-Bestandteils können auch ein deutlich niedriger Blutdruck und niedrige Blutkaliumspiegel auftreten, die zu Übelkeit, Schläfrigkeit und Muskelkrämpfen und/oder unregelmäßigem Herzschlag in Zusammenhang mit der gleichzeitigen Anwendung von Arzneimitteln wie Digitalis oder bestimmten antiarrhythmischen Behandlungen führen können. Wenden Sie sich bitte umgehend an Ihren Arzt oder Apotheker oder an die Notfallabteilung des nächstgelegenen Krankenhauses.

Wenn Sie die Einnahme von Telmisartan/Hydrochlorothiazid Sandoz vergessen haben Wenn Sie eine Dosis vergessen haben, besteht kein Anlass zur Sorge. Nehmen Sie die Dosis ein, sobald es Ihnen einfällt und setzen Sie die Behandlung dann fort wie bisher. Wenn Sie an einem Tag vergessen haben, die Tablette einzunehmen, nehmen Sie am nächsten Tag die übliche Dosis. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Einige Nebenwirkungen können schwerwiegend sein und erfordern eine sofortige medizinische Versorgung. Suchen Sie unverzüglich Ihren Arzt auf, wenn Sie eines der folgenden Symptome bemerken: • Sepsis* (auch Blutvergiftung genannt - eine schwere Infektion mit entzündlichen

Reaktionen des gesamten Körpers), rasches Anschwellen der Haut und Schleimhäute (Angioödem einschließlich tödlichen Ausgangs); Blasenbildung und Abschälen der obersten Hautschicht (toxische epidermale Nekrolyse). Diese Nebenwirkungen sind selten (können bis zu 1 von 1 000 Behandelten betreffen) oder sehr selten (toxische epidermale Nekrolyse; können bis zu 1 von 10 000 Behandelten betreffen), jedoch äußerst schwerwiegend. Sie sollten die Einnahme des Arzneimittels abbrechen und unverzüglich Ihren Arzt aufsuchen. Diese Nebenwirkungen können unbehandelt einen tödlichen Ausgang haben. Das häufigere Auftreten einer Sepsis wurde nur bei Telmisartan beobachtet, kann jedoch auch für Telmisartan/Hydrochlorothiazid Sandoz nicht ausgeschlossen werden. • akute Atemnot (Anzeichen sind starke Kurzatmigkeit, Fieber, Schwäche und Verwirrtheit). Diese Nebenwirkung ist sehr selten (kann bis zu 1 von 10 000 Behandelten betreffen).

Mögliche Nebenwirkungen von Telmisartan/Hydrochlorothiazid Sandoz Häufige Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

- Schwindelgefühl

Gelegentliche Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen) - verringerter Kaliumspiegel im Blut - Angstzustände - Bewusstlosigkeit (Synkope) - Gefühl von Kribbeln oder Stichen (Parästhesie) - Schwindel (Vertigo) - schneller Herzschlag (Tachykardie) - Herzrhythmusstörungen - niedriger Blutdruck - plötzlicher Blutdruckabfall beim Aufstehen - Kurzatmigkeit (Dyspnoe) - Durchfall - Mundtrockenheit - Blähungen - Rückenschmerzen - Muskelkrämpfe - Muskelschmerzen - Erektionsstörungen (Probleme, eine Erektion zu bekommen oder aufrecht zu erhalten),

Brustschmerzen - erhöhter Harnsäurespiegel im Blut

Seltene Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 1 000 Behandelten betreffen) - Entzündungen der Atemwege (Bronchitis) - Halsentzündung - Nebenhöhlenentzündung - Erhöhter Harnsäurespiegel - Niedrige Natriumwerte - Gefühl der Niedergeschlagenheit (Depression) - Schwierigkeiten beim Einschlafen (Insomnie) - Schlafstörungen - beeinträchtigtes Sehvermögen - verschwommenes Sehen - Schwierigkeiten beim Atmen - abdominale Schmerzen - Verstopfung - Blähungen (Dyspepsie) - Übelkeit (Erbrechen) - Magenentzündung (Gastritis) - abnorme Leberfunktion (bei japanischen Patienten besteht eine höhere Wahrscheinlichkeit für das Auftreten dieser Nebenwirkung) - Hautrötung (Erythem) - allergische Reaktionen wie Juckreiz oder Hautausschlag - vermehrtes Schwitzen - Nesselsucht (Urtikaria) - Gelenksschmerzen (Arthralgie) und Schmerzen in Armen und Beinen - Muskelkrämpfe - Aktivierung oder Verschlechterung eines systemischen Lupus erythematodes (eine

Krankheit, bei der sich das körpereigene Immunsystem gegen den eigenen Körper richtet und Gelenkschmerzen, Hautausschlag und Fieber verursacht) - grippeähnliche Erkrankung - Schmerzen - Anstieg von Kreatinin - Anstieg von Leberenzymen oder Kreatinphosphokinase im Blut

Nebenwirkungen, die für einen der Einzelwirkstoffe berichtet wurden, könnten möglicherweise bei Einnahme von Telmisartan Hydrochlorothiazid Sandoz auftreten, auch wenn sie in klinischen Studien mit diesem Arzneimittel nicht beobachtet wurden.

Telmisartan Bei Patienten, die mit Telmisartan allein behandelt wurden, sind folgende zusätzliche Nebenwirkungen berichtet worden:

Gelegentliche Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen) Infektionen der oberen Atemwege (z. B. Halsentzündungen, Nebenhöhlenentzündung, Erkältungskrankheiten), Harnwegsinfektionen, Blaseninfektion, Mangel an roten Blutkörperchen (Anämie), erhöhte Kaliumwerte, verlangsamter Herzschlag (Bradykardie), Husten, Einschränkung der Nierenfunktion einschließlich akutem Nierenversagen, Schwäche, Husten

Seltene Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 1 000 Behandelten betreffen) Mangel an Blutplättchen (Thrombozytopenie), Anstieg bestimmter weißer Blutkörperchen (Eosinophilie), schwere allergische Reaktionen (z. B. Überempfindlichkeit, anaphylaktische Reaktionen), niedrige Blutzuckerspiegel (bei Patienten mit Diabetes mellitus), Schläfrigkeit, Magenverstimmung, Ekzem (Hautveränderung), Medikamentenausschlag, toxischer Hautausschlag, Sehnenschmerzen (einer Sehnenscheidenentzündung ähnliche Beschwerden), vermindertes Hämoglobin (ein Bluteiweiß)

Sehr seltene Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 10 000 Behandelten betreffen) Vermehrung von Bindegewebe in der Lunge (interstitielle Lungenerkrankung)**

Nebenwirkungen nicht bekannter Häufigkeit (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar): Intestinales Angioödem: eine Schwellung des Darms mit Symptomen wie Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall wurde nach der Anwendung ähnlicher Arzneimittel berichtet.

* Die Ereignisse könnten entweder ein Zufallsbefund sein oder mit einem bisher unbekannten Wirkungsmechanismus in Zusammenhang stehen. ** Fälle von Vermehrung von Bindegewebe in der Lunge wurden nach der Einnahme von Telmisartan berichtet. Es ist jedoch nicht bekannt, ob dies durch Telmisartan verursacht wurde.

Hydrochlorothiazid Bei Patienten, die mit Hydrochlorothiazid allein behandelt wurden, sind folgende zusätzliche Nebenwirkungen berichtet worden:

Sehr häufige Nebenwirkungen (können mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen) Erhöhte Blutfettspiegel

Häufige Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen) Übelkeit, niedrige Magnesiumspiegel im Blut, verminderter Appetit

Gelegentliche Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen) Akutes Nierenversagen

Seltene Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 1 000 Behandelten betreffen) Mangel an Blutplättchen (Thrombozytopenie), was die Gefahr von Blutungen und Blutergüssen (kleine violett-rote Flecken in der Haut oder anderen Geweben aufgrund einer Blutung) erhöht, hohe Kalziumspiegel im Blut, hohe Blutzuckerspiegel, Kopfschmerzen, Bauchbeschwerden, Gelbfärbung der Haut oder Augen (Gelbsucht), erhöhte Gallensäurespiegel im Blut (Cholestase), Lichtempfindlichkeitsreaktion, unkontrollierte

Blutzuckerspiegel bei Patienten mit einem Diabetes mellitus, Ausscheidung von Zucker im Harn (Glukosurie).

Sehr seltene Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 10 000 Behandelten betreffen) Abbaustörung der roten Blutkörperchen (hämolytische Anämie), gestörte Knochenmarksfunktion, Mangel an weißen Blutkörperchen (Leukopenie, Agranulozytose), schwere allergische Reaktionen (z. B. Überempfindlichkeit), erhöhter pH-Wert aufgrund eines niedrigen Chloridspiegels im Blut (Störung des Säure-Basen-Haushalts, hypochlorämische Alkalose), akute Atemnot (Anzeichen sind starke Kurzatmigkeit, Fieber, Schwäche und Verwirrtheit), Entzündung der Bauchspeicheldrüse, Lupus-ähnliches Syndrom (eine Erkrankung, die der als systemischen Lupus erythematodes bezeichneten Krankheit, bei der sich das körpereigene Immunsystem gegen den eigenen Körper richtet, ähnelt), Entzündung der Blutgefäße (nekrotisierende Vaskulitis).

Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar) Speicheldrüsenentzündung, Haut- und Lippenkrebs (weißer Hautkrebs), Mangel an Blutzellen (aplastische Anämie), verminderte Sehschärfe und Augenschmerzen (mögliche Anzeichen einer Flüssigkeitsansammlung in der Gefäßschicht des Auges [Aderhauterguss] oder eines akuten Engwinkelglaukoms), Hauterkrankungen wie Entzündungen der Blutgefäße in der Haut, erhöhte Empfindlichkeit gegenüber Sonnenlicht, Ausschlag, Hautrötung, Blasenbildung auf den Lippen, an den Augen oder am Mund, Hautabschälung, Fieber (mögliche Anzeichen für ein Erythema multiforme), Schwäche, Einschränkung der Nierenfunktion.

In Einzelfällen kommt es zu niedrigen Natriumspiegeln, die von Hirn- oder Nerven-bedingten Beschwerden begleitet werden (Unwohlsein, zunehmende Verwirrtheit, Antriebslosigkeit).

Meldung von Nebenwirkungen Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem anzeigen.

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5 1200 WIEN ÖSTERREICH Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5. Wie ist Telmisartan/Hydrochlorothiazid Sandoz aufzubewahren? Nicht über 30 °C lagern. In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu schützen.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton nach „Verwendbar bis“ angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Wenden Sie Telmisartan/Hydrochlorothiazid Sandoz nicht mehr an, wenn Sie eine Veränderung des Aussehens bemerken.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

6. Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Telmisartan/Hydrochlorothiazid Sandoz enthält - Die Wirkstoffe sind: Telmisartan und Hydrochlorothiazid.

Jede Tablette enthält 40 mg Telmisartan und 12,5 mg Hydrochlorothiazid. Jede Tablette enthält 80 mg Telmisartan und 12,5 mg Hydrochlorothiazid. Jede Tablette enthält 80 mg Telmisartan und 25 mg Hydrochlorothiazid.

- Die sonstigen Bestandteile sind: Tablettenkern: Natriumhydroxid, Meglumin, Povidon K25 (E 1201), Lactose-Monohydrat, Povidon K30 (E 1201), Crospovidon (Typ A) (E 1202), Lactose wasserfrei, Magnesiumstearat (E 572) Überzug Telmisartan/Hydrochlorothiazid Sandoz 40 mg/12,5 mg: PolyvinylalkoholEinheiten (E 1203), Polyethylenglycol (E 1521), Siliciumdioxid wasserfrei (E 551), Citronensäure-Monohydrat (E 330), Eisenoxid gelb (E 172), Eisenoxid rot (E 172) Überzug Telmisartan/Hydrochlorothiazid Sandoz 80 mg/12,5 mg: Polyvinylalkohol Einheiten (E 1203), Polyethylenglycol (E 1521), Siliciumdioxid wasserfrei (E 551), Citronensäure-Monohydrat (E 330) Überzug Telmisartan/Hydrochlorothiazid Sandoz 80 mg/25 mg: Polyvinylalkohol Einheiten (E 1203), Polyethylenglycol (E 1521), Siliciumdioxid wasserfrei (E 551), Citronensäure-Monohydrat (E 330), Eisenoxid gelb (E 172)

Wie Telmisartan/Hydrochlorothiazid Sandoz aussieht und Inhalt der Packung Telmisartan/Hydrochlorothiazid Sandoz 40 mg/12,5 mg: Rote, ovale, beidseitig gewölbte überzogene Tabletten mit der Prägung 40 auf einer Seite und 12,5 auf der anderen Seite (12,4 mm x 6,2 mm) Telmisartan/Hydrochlorothiazid Sandoz 80 mg/12,5 mg: Weiße bis cremefarbene ovale, beidseitig gewölbte überzogene Tabletten mit der Prägung 80 auf einer Seite und 12,5 auf der anderen Seite (15,4 mm x 8,0 mm) Telmisartan/Hydrochlorothiazid Sandoz 80 mg/25 mg: Gelbe, ovale, beidseitig gewölbte überzogene Tabletten mit der Prägung 80 auf einer Seite und 25 auf der anderen Seite (15,4 mm x 8,0 mm)

Aluminium/Aluminium-Blisterpackung mit 10, 14, 28, 30, 50, 56, 60, 84, 90, 98 und 100 überzogenen Tabletten.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller Pharmazeutischer Unternehmer: Sandoz GmbH, 6250 Kundl, Österreich

Hersteller: Lek Pharmaceuticals d.d., 1526 Laibach und 9220 Lendava, Slowenien LEK S.A., 95-010 Stryków und 02-672 Warschau, Polen Salutas Pharma GmbH, 39179 Barleben, Deutschland

Z.Nr.: Telmisartan/Hydrochlorothiazid Sandoz 40 mg/12,5 mg: Z.Nr.: 135076 Telmisartan/Hydrochlorothiazid Sandoz 80 mg/12,5 mg: Z.Nr.: 135077 Telmisartan/Hydrochlorothiazid Sandoz 80 mg/25 mg: Z.Nr.: 135078

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Estland:

Telmisartan/Hydrochlorothiazide Sandoz 80/12,5 mg, 80/25 mg

Frankreich: TELMISARTAN /HYDROCHLOROTHIAZIDE GNR 40 mg/12,5 mg, 80

mg/12,5 mg, 80 mg/25 mg, comprimé enrobé

Griechenland: Telmisartan+Hydrochloorthiazide/Sandoz 80/12,5 mg

Italien:

Telmisartan e Idroclorotiazide Sandoz

Niederlande: Telmisartan/Hydrochloorthiazide Sandoz 40/12,5 mg, 80/12,5 mg, 80/25 mg

omhulde tabletten

Polen:

Toptelmi HCT

Slowakei: Telmisartan/Hydrochlorotiazid Sandoz 80 mg/12,5 mg, 80 mg/25 mg

Tschechische Republik: Telmisartan/Hydrochlorotiazid Sandoz 80 mg/12,5 mg, 80 mg/25

mg

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Oktober 2025.

WhatsApp Anrufen