Wobenzym sind magensaftresistente Tabletten mit einer Kombination aus sechs Wirkstoffen: Rutosid, Papain, Trypsin, Chymotrypsin, Bromelain und Pankreas-Pulver. Laut Gebrauchsinformation verringern diese Wirkstoffe Schwellungen und Wasseransammlungen (Ödeme) im Gewebe, die durch Entzündungen oder Verletzungen hervorgerufen werden. Die enthaltenen Enzyme vermindern außerdem die Blutgerinnung, indem die Zeit bis zur Bildung eines Blutgerinnsels verlängert wird; hinzu kommen entzündungshemmende Effekte.
Angewendet wird das Mittel bei Erwachsenen zur unterstützenden Behandlung. Die Beilage nennt als Anwendungsgebiete die Thrombophlebitis (Venenentzündung), das postthrombotische Syndrom einschließlich Ulcus cruris (Beingeschwüren) und Beinschwellungen, Schwellungen, Entzündungen oder Schmerzen als Folge von Verletzungen, die Vorbeugung und Behandlung von Entzündungen und Schwellungen nach Operationen, schmerzhafte und aktivierte Arthrosen, das Wirbelsäulensyndrom und die rheumatoide Arthritis sowie die Entzündung des Eileiters und/oder Eierstocks. Für Menschen unter 18 Jahren wird die Anwendung nicht empfohlen, da keine ausreichenden Erfahrungen vorliegen.
Wobenzym vor einem Eingriff
An dieser Stelle ist die Gebrauchsinformation ungewöhnlich deutlich: Wobenzym darf von Patientinnen und Patienten unmittelbar vor einem chirurgischen Eingriff nicht eingenommen werden. Das steht unter den Gegenanzeigen, gemeinsam mit angeborenen oder erworbenen Blutgerinnungsstörungen wie der Hämophilie und mit schweren Leber- und/oder Nierenschäden.
Unter den Warnhinweisen heißt es weiter, vor einem chirurgischen Eingriff solle die blutgerinnungshemmende Aktivität des Präparates berücksichtigt und der Patient entsprechend überwacht werden. Das Präparat solle in jedem Fall 4 Tage vor der Operation abgesetzt werden. Wie das im Einzelfall abläuft, entscheidet die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt; Wobenzym gehört deshalb schon in die Vorbesprechung eines Eingriffs, auch wenn es nur unterstützend eingesetzt wird.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Narkose nennt die Gebrauchsinformation nicht. Sie weist aber darauf hin, dass die gleichzeitige Anwendung von Medikamenten, die die Blutgerinnung beeinflussen – Antikoagulantien und Thrombozytenaggregationshemmer –, nur nach sorgfältigem Abwägen des Nutzen-Risiko-Verhältnisses und unter strenger Kontrolle der behandelnden Ärztin oder des behandelnden Arztes erfolgen darf. Beides zusammen gehört daher ins ärztliche Gespräch vor einem Eingriff.
Nach dem Eingriff: Schwellungen, Blutgerinnung und Antibiotika
Die Vorbeugung und Behandlung von Entzündungen und Schwellungen nach Operationen ist eines der Anwendungsgebiete, die die Beilage aufführt. Ab wann nach einem Eingriff die Einnahme wieder in Betracht kommt, steht dort allerdings nicht: Die Gebrauchsinformation nennt für den Wiederbeginn keine Frist. Das legt die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt fest.
Bei der Häufigkeit „nicht bekannt“ führt die Beilage Störungen des Gerinnungssystems im Sinne einer Reduktion der Gerinnungsfähigkeit auf. Das erklärt, warum sie das Mittel rund um eine Operation gesondert behandelt. Bei gleichzeitiger Einnahme von Medikamenten, die die Blutgerinnung beeinflussen, kann die Hemmung der Blutgerinnung verstärkt werden. Zu Schmerzmitteln nennt die Gebrauchsinformation keine Wechselwirkung, wohl aber zu Antibiotika: Gemeinsam mit Wobenzym sind die Plasma- und Urinspiegel von Antibiotika erhöht, im Speziellen von Tetrazyklinen, Sulfonamiden und Amoxicillin. Deren Dosierung wird ärztlich entsprechend angepasst.
Häufig sind Völlegefühl, Blähungen sowie eine Veränderung des Stuhls in Beschaffenheit, Farbe und Geruch; solche Beschwerden des Magen-Darm-Trakts lassen sich laut Beilage in der Regel durch Verteilen der Dosis über den ganzen Tag vermeiden. Gelegentlich treten asthmaähnliche Beschwerden, Übelkeit, Durchfall und Hautausschläge auf, selten allergische Reaktionen. Beim Auftreten allergischer Reaktionen ist die Therapie laut Gebrauchsinformation unverzüglich abzubrechen; in Einzelfällen kann es bei Allergikern bis zu einer akuten lebensbedrohlichen Reaktion des Immunsystems (anaphylaktischer Schock) kommen. Weil das Arzneimittel tierischen Ursprungs ist (vom Schwein), ist zudem das Vorhandensein des Hepatitis-E-Virus möglich.
Häufige Fragen
Wie wird Wobenzym eingenommen? Die empfohlene Tagesdosis beträgt laut Gebrauchsinformation dreimal täglich 3 bis 5 Tabletten, sofern ärztlich nicht anders verordnet wurde. Zu Beginn einer Behandlung kann eine Dosis von dreimal täglich bis zu 10 Tabletten gegeben werden; die maximale Dosis von 30 Tabletten täglich soll nicht überschritten werden. Empfohlen wird, die Tabletten verteilt über den ganzen Tag unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit mindestens eine halbe bis eine Stunde vor oder nach einer Mahlzeit einzunehmen.
Und wenn eine Einnahme vergessen wurde? Dann wird laut Gebrauchsinformation nicht die doppelte Menge eingenommen, sondern das gewohnte Einnahmeschema fortgesetzt. Wie lange die Behandlung insgesamt dauert, richtet sich nach den Beschwerden: Eine Anwendung über einen längeren Zeitraum von mehreren Monaten ist möglich und soll bis zum Verschwinden der Symptome durchgeführt werden. Über einen Abbruch der Einnahme spricht man laut Beilage vorher mit der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt.
Was passiert bei zu viel Wobenzym? Eine größere Menge als vorgesehen kann zum verstärkten Auftreten der beschriebenen Nebenwirkungen führen. Diese bedürfen laut Beilage meist keiner zusätzlichen Behandlung und verschwinden nach Absetzen des Präparats. Bleiben Durchfall oder andere Symptome trotz Absetzen des Präparats bestehen, ist unverzüglich ein Arzt zu kontaktieren.
Dieser Text fasst zusammen, was die amtliche Gebrauchsinformation für Menschen vor und nach einem Eingriff bedeutet. Maßgeblich ist ihr vollständiger Wortlaut, der unten auf dieser Seite steht.
Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses Arzneimittels beginnen, denn sie enthält wichtige Informationen.
− Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen. − Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. − Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter. Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie. − Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Siehe Abschnitt 4.
Was in dieser Packungsbeilage steht
1. Was ist Wobenzym und wofür wird es angewendet? 2. Was sollten Sie vor der Einnahme von Wobenzym beachten? 3. Wie ist Wobenzym einzunehmen? 4. Welche Nebenwirkungen sind möglich? 5. Wie ist Wobenzym aufzubewahren? 6. Inhalt der Packung und weitere Informationen
1. Was ist Wobenzym und wofür wird es angewendet?
Dieses Arzneimittel enthält Wirkstoffe, die Schwellungen und Wasseransammlungen (Ödeme) im Gewebe, die durch Entzündungen oder Verletzungen hervorgerufen werden, verringern. Die Enzyme, die in Wobenzym enthalten sind, vermindern außerdem die Blutgerinnung, indem die Zeit bis zur Bildung eines Blutgerinnsels verlängert wird. Weiters hat Wobenzym auch entzündungshemmende Effekte.
Wobenzym wird bei Erwachsenen angewendet zur unterstützenden Behandlung bei
− Thrombophlebitis (Venenentzündung) − Postthrombotischem Syndrom (Folgen des dauerhaften Schadens des tiefen Venensystems) einschließlich Ulcus cruris (Beingeschwüren) und Beinschwellungen − Schwellungen, Entzündungen oder Schmerzen als Folge von Verletzungen − Vorbeugung und Behandlung von Entzündungen und Schwellungen nach Operationen − Schmerzhafte und aktivierte Arthrosen (chronische Gelenksentzündungen), Wirbelsäulen
Syndrom (Schmerzen im Wirbelsäulenbereich) und rheumatoide Arthritis (chronische Gelenksentzündung mehrerer Gelenke) − Entzündung des Eileiters und/oder Eierstocks
2. Was sollten Sie vor der Einnahme von Wobenzym beachten?
Wobenzym darf nicht eingenommen werden
− wenn Sie allergisch gegen die Wirkstoffe oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
− von Patienten mit angeborenen oder erworbenen Blutgerinnungsstörungen, z.B. Hämophilie (Bluterkrankheit)
− von Patienten mit schweren Leber- und/oder Nierenschäden − von Patienten unmittelbar vor einem chirurgischen Eingriff
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Wobenzym einnehmen.
Vor einem chirurgischen Eingriff sollte die blutgerinnungshemmende Aktivität des Präparates berücksichtigt und der Patient entsprechend überwacht werden. Das Präparat sollte in jedem Fall 4 Tage vor der Operation abgesetzt werden.
Beim Auftreten allergischer Reaktionen ist die Therapie unverzüglich abzubrechen. In Einzelfällen kann es bei Allergikern zu schweren allergischen Reaktionen bis hin zu akuter lebensbedrohlicher Reaktion des Immunsystems (anaphylaktischer Schock) mit Blutdruckabfall, Schwindel, Übelkeit, Atemnot, bis zu Kreislauf- und Atemstillstand kommen.
Die gleichzeitige Anwendung von Medikamenten, die die Blutgerinnung beeinflussen (Antikoagulantien und/oder Thrombozytenaggregationshemmer) darf nur nach sorgfältigem Abwägen des Nutzen/Risiko Verhältnisses und unter strenger Kontrolle Ihres behandelnden Arztes erfolgen.
Hepatitis-E-Virusinfektion
Dieses Arzneimittel ist tierischen Ursprungs (vom Schwein). Obwohl bei der Herstellung Maßnahmen zur Verringerung des Risikos ergriffen werden, ist das Vorhandensein des Hepatitis-E-Virus in diesem Arzneimittel möglich. Das Hepatitis-E-Virus ist ein Virus, das bei Schweinen vorkommen kann und auf den Menschen übertragbar ist, wo es eine Infektion der Leber verursachen kann.
Eine Studie hat darauf hingedeutet, dass bei Menschen mit zystischer Fibrose (Mukoviszidose), die dieses Arzneimittel eingenommen haben, die Wahrscheinlichkeit höher ist, dass diese in der Vergangenheit an Hepatitis-E erkrankt waren. Diese Studie weist jedoch erhebliche Einschränkungen auf. Zum Beispiel ist unklar, wann die frühere Infektion stattgefunden hat oder was die Quelle der Infektion war.
Als Vorsichtsmaßnahme wird Ihr Arzt Sie über die Symptome einer Hepatitis-E-Infektion aufklären, wenn Sie ein geschwächtes Immunsystem haben und gleichzeitig hohe Dosen dieses Arzneimittels einnehmen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn bei Ihnen Anzeichen einer Infektion auftreten, insbesondere Fieber, Übelkeit, ungewöhnliche oder sich veränderte Bauchschmerzen oder eine Gelbfärbung der Haut oder der Augen.
Kinder und Jugendliche
Eine Anwendung unter 18 Jahren wird nicht empfohlen, da keine ausreichenden Erfahrungen in den genannten Anwendungsgebieten vorliegen.
Einnahme von Wobenzym zusammen mit anderen Arzneimitteln
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
− Bei gleichzeitiger Verabreichung von Wobenzym magensaftresistenten Tabletten und Antibiotika sind die Plasma- und Urinspiegel von Antibiotika, im Speziellen von Tetrazyklinen, Sulfonamiden und Amoxicillin erhöht. Die Dosierung der Antibiotika wird von Ihrem Arzt entsprechend angepasst.
− Bei gleichzeitiger Einnahme von Medikamenten, die die Blutgerinnung beeinflussen (Gerinnungshemmer, Thrombozytenaggregationshemmer), kann die Hemmung der Blutgerinnung verstärkt werden.
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Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten schwanger zu sein oder beabsichtigen schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Wobenzym soll nicht in Schwangerschaft und Stillzeit angewendet werden, da keine ausreichenden Untersuchungen vorliegen.
Tierstudien zur Sicherheit von Wobenzym lassen keine Gefahren hinsichtlich Zeugungs- und/oder Gebärfähigkeit für den Menschen erkennen.
Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
Wobenzym hat keinen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.
Wobenzym enthält Lactose, Saccharose und Natriummetabisulfit
Dieses Arzneimittel enthält maximal 0,13 g Lactose und 0,03 g Saccharose pro Dosiereinheit. Dies ist bei Patienten mit Diabetes mellitus zu berücksichtigen.
Bitte nehmen Sie Wobenzym erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie Diabetiker sind oder unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden.
Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Dosiereinheit, d.h. es ist nahezu „natriumfrei“.
Das Arzneimittel enthält Spuren von Natriummetabisulfit, das in seltenen Fällen schwere Überempfindlichkeitsreaktionen und Bronchialkrämpfe (Bronchospasmen) hervorrufen kann.
3. Wie ist Wobenzym einzunehmen?
Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
Dosierung
Die empfohlene Tagedosis beträgt 3 mal täglich 3 bis 5 Tabletten, sofern vom behandelnden Arzt nicht anders verordnet wurde. Zu Beginn einer Behandlung kann eine Dosis von 3 mal täglich bis zu 10 Tabletten gegeben werden; die maximale Dosis von 30 Tabletten täglich soll nicht überschritten werden.
Dauer der Anwendung
Die Anwendung von Wobenzym über einen längeren Zeitraum (mehrere Monate) ist möglich und soll bis zum Verschwinden der Symptome durchgeführt werden.
Art der Anwendung
Es wird empfohlen, die Tabletten verteilt über den ganzen Tag unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit mindestens ½ bis 1 Stunde vor oder nach einer Mahlzeit einzunehmen.
Wenn Sie eine größere Menge von Wobenzym eingenommen haben, als Sie sollten, kann es zum verstärkten Auftreten der beschriebenen Nebenwirkungen kommen. Diese bedürfen meist keiner zusätzlichen Behandlung und verschwinden nach Absetzen des Präparats. Sollte Durchfall oder
2026-08-04_126232_WOB_PIL_8.1_AGES_clean_UA andere Symptome trotz Absetzen des Präparats bestehen bleiben, ist unverzüglich ein Arzt zu kontaktieren.
Wenn Sie die Einnahme von Wobenzym vergessen haben
Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben, sondern setzen Sie Ihr Einnahmeschema wie gewohnt fort.
Wenn Sie die Einnahme von Wobenzym abbrechen, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt über die Gründe dafür.
Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?
Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Es können Völlegefühl, Blähung (Flatulenz), Veränderung des Stuhls in Beschaffenheit, Farbe und Geruch auftreten. Gelegentlich wurde über Asthma (anfallsweise auftretende Kurzatmigkeit und Atemnot, durch eine Überempfindlichkeitsreaktion der Schleimhaut ausgelöst) berichtet, selten über allergische (überempfindliche) Reaktionen.
Nebenwirkungen in Bezug auf den Magen-Darm-Trakt lassen sich in der Regel durch Verteilen der Dosis über den ganzen Tag vermeiden.
Häufig: (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
− Völlegefühl − Blähung (Flatulenz) − Veränderung des Stuhls in Beschaffenheit, Farbe und Geruch (Die Veränderung des Stuhles kann durch die spezifische Wirkung nicht aufgenommener Enzyme erklärt werden).
Gelegentlich: (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
− asthmaähnliche Beschwerden (anfallsweise auftretende Kurzatmigkeit und Atemnot, durch eine Überempfindlichkeitsreaktion der Schleimhaut ausgelöst).
− Übelkeit − Durchfall − Hautausschläge
Selten: (kann bis zu 1 von 1000 Behandelten betreffen)
− allergische (überempfindliche) Reaktionen. In diesen Fällen ist die Therapie abzubrechen. Die allergischen Reaktionen klingen meist nach Absetzen der Medikation ab. Dies sollte in Absprache mit dem behandelnden Arzt geschehen.
Sollten die allergischen Reaktionen trotz Absetzen der Medikation bestehen bleiben, ist unverzüglich ein Arzt zu kontaktieren.
Sehr selten: (kann bis zu 1 von 10 000 Behandelten betreffen)
− Kopfschmerzen − Schwitzen − Erbrechen
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− Hungergefühl − bei Allergikern schwere allergische Reaktionen bis hin zum anaphylaktischen Schock (akute lebensbedrohliche Reaktion des Immunsystems mit Blutdruckabfall, Schwindel, Übelkeit, Atemnot, bis zu Kreislauf- und Atemstillstand)
Nicht bekannt: (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
− Störungen des Gerinnungssystems, im Sinne der Reduktion der Gerinnungsfähigkeit
Meldung von Nebenwirkungen
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.
Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem anzeigen:
Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5 1200 WIEN, ÖSTERREICH Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/
Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.
5. Wie ist Wobenzym aufzubewahren?
Nicht über 25ºC lagern. Nach dem ersten Öffnen der HDPE-Dose: Bei Raumtemperatur zwischen 15 °C bis 25 °C lagern. Haltbarkeit nach Öffnen der HDPE-Dose: 3 Monate
Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.
Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und dem Blister nach verw. bis angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.
Sie dürfen dieses Arzneimittel nicht verwenden, wenn Sie Folgendes bemerken:
Beschädigte Tabletten mit Rissen in der Oberfläche oder Bruchstücke in der Verpackung; diese Tabletten dürfen nicht eingenommen werden, weil die Wirksamkeit dieser Tabletten beeinträchtigt sein kann.
Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.
Magensaftresistente, runde, bikonvexe, gelblich-grüne Tablette. PVC/PE/PVDC-Alu Blisterpackungen mit 40 oder 200 Tabletten. HDPE-Dose mit 800 Tabletten, versiegelt mit Aluminium-Folie und mit Schraubverschluss.
Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller
Pharmazeutischer Unternehmer
MUCOS Pharma GmbH & Co KG, Miraustraße 17, 13509 Berlin, Deutschland
Hersteller:
MUCOS Emulsionsgesellschaft mbH, Miraustraße 17, 13509 Berlin, Deutschland
Vertrieb:
Dermapharm GmbH, Wien
Z.Nr.: 17.712
Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im August 2026.