Bruststraffung in Wien
Mit zunehmendem Alter, nach Schwangerschaften, Stillzeit oder einer starken Gewichtsabnahme kann die Brust an Spannkraft verlieren. Eine Bruststraffung (Mastopexie) hebt die Brust wieder an, formt das vorhandene Gewebe neu und stellt eine harmonische, jugendliche Brustform her.
- Dauer 2–3 Std.
- Narkose Vollnarkose
- Aufenthalt tagesklinisch
- Ausfallzeit 7–10 Tage
- Sport wieder nach 6–8 Wochen
- Endergebnis nach 3–6 Monaten
- Kosten ab 6.500 €
Was ist eine Bruststraffung?
Bei einer Bruststraffung wird überschüssige Haut entfernt, das vorhandene Brustgewebe neu geformt und die Brustwarze in eine anatomisch harmonische Position versetzt. Dadurch entsteht eine festere und jugendlichere Brustkontur.
Im Gegensatz zur Brustvergrößerung wird bei einer klassischen Bruststraffung das vorhandene Brustvolumen nicht wesentlich verändert. Ist zusätzlich mehr Volumen gewünscht, kann die Bruststraffung mit einem Implantat oder einer Eigenfetttransplantation kombiniert werden.
Die Wahl der geeigneten Operationsmethode richtet sich nach dem Ausmaß der Brusterschlaffung, der Hautqualität sowie Ihren persönlichen Wünschen.
Für wen eignet sich eine Bruststraffung?
Eine Bruststraffung eignet sich insbesondere für Frauen,
- deren Brust nach Schwangerschaft oder Stillzeit erschlafft ist,
- die nach einer deutlichen Gewichtsabnahme unter überschüssiger Haut leiden,
- deren Brust altersbedingt an Form verloren hat,
- deren Brustwarzen deutlich nach unten zeigen,
- die mit ihrer Brustform unzufrieden sind, obwohl das Volumen grundsätzlich ausreichend ist,
- oder die sich wieder eine straffe und natürliche Brustform wünschen.
Eine Bruststraffung eignet sich besonders dann, wenn das vorhandene Brustvolumen grundsätzlich als ausreichend empfunden wird. Sollte zusätzlich mehr Fülle im oberen Brustbereich gewünscht sein, kann eine Kombination mit Implantaten oder Eigenfett sinnvoll sein.
Wie lange dauert die Operation?
Die Operationsdauer beträgt je nach Ausgangsbefund und angewandter Technik etwa 2 bis 3 Stunden. Bei kombinierten Eingriffen, beispielsweise mit Brustvergrößerung oder Eigenfetttransplantation, kann sich die Operationszeit entsprechend verlängern.
Wie läuft die Bruststraffung ab?
Die Operation erfolgt in Vollnarkose, meist tagesklinisch.
Vor Beginn der Operation werden die neuen Brustkonturen im Stehen sorgfältig angezeichnet. Anschließend werden überschüssige Hautanteile entfernt und das vorhandene Brustgewebe neu modelliert. Die Brustwarze wird in eine höhere, natürlich wirkende Position versetzt, ohne dabei ihre Durchblutung oder Sensibilität unnötig zu beeinträchtigen.
Je nach Ausprägung der Brusterschlaffung kommen unterschiedliche Schnittführungen zum Einsatz. Häufig handelt es sich um eine Straffung mit einem Schnitt um den Warzenhof und senkrecht zur Unterbrustfalte. Bei ausgeprägteren Befunden kann zusätzlich ein Schnitt in der Unterbrustfalte erforderlich sein.
Nach sorgfältiger Blutstillung wird die Wunde schichtweise verschlossen und ein spezieller Stütz-BH angelegt.
Welche Operationsmethoden gibt es?
Nicht jede Brust benötigt dieselbe Straffungstechnik. Je nach Hautüberschuss und Brustform kommen unterschiedliche Verfahren infrage.
- Periareoläre Straffung: Diese Methode eignet sich bei gering ausgeprägter Erschlaffung. Die Narbe verläuft ausschließlich um den Brustwarzenhof.
- Vertikale Bruststraffung: Hier erfolgt zusätzlich ein senkrechter Schnitt zwischen Brustwarze und Unterbrustfalte. Dieses Verfahren ermöglicht bereits eine deutliche Formverbesserung.
- Ankerförmige Bruststraffung: Bei ausgeprägtem Hautüberschuss wird zusätzlich ein Schnitt in der Unterbrustfalte notwendig. Dadurch können auch stark erschlaffte Brüste sicher und dauerhaft geformt werden.
Welche Technik für Sie geeignet ist, wird individuell im Beratungsgespräch festgelegt.
Was ist vor der Operation zu beachten?
Vor jeder Bruststraffung erfolgt eine ausführliche körperliche Untersuchung sowie eine individuelle Operationsplanung.
Vor dem Eingriff sollten Sie:
- möglichst vier Wochen auf Nikotin verzichten,
- blutverdünnende Medikamente nur nach ärztlicher Rücksprache pausieren,
- Infekte vollständig ausheilen lassen,
- Ihr Körpergewicht möglichst stabil halten,
- gegebenenfalls erforderliche Voruntersuchungen (z. B. Ultraschall oder Mammographie) durchführen lassen.
Ein stabiles Gewicht ist besonders wichtig, da größere Gewichtsschwankungen das Operationsergebnis langfristig beeinflussen können.
Was ist nach der Operation zu beachten?
Nach der Bruststraffung sollte für etwa sechs Wochen ein spezieller Stütz-BH getragen werden. In den ersten Tagen sind Schwellungen, Spannungsgefühle und leichte Schmerzen normal und lassen sich in der Regel gut mit Schmerzmedikamenten behandeln.
Außerdem sollten Sie:
- schwere Lasten vermeiden,
- die Arme zunächst nicht über Schulterhöhe belasten,
- auf das Schlafen in Bauchlage verzichten,
- die vereinbarten Kontrolltermine wahrnehmen,
- sowie nach vollständigem Wundverschluss mit einer konsequenten Narbenpflege beginnen.
Eine sorgfältige Nachbehandlung trägt wesentlich zu einem schönen Langzeitergebnis bei.
Wann kann ich wieder arbeiten?
Die Dauer der Arbeitsunfähigkeit richtet sich nach Ihrer beruflichen Tätigkeit. Bürotätigkeiten können häufig nach 7 bis 10 Tagen wieder aufgenommen werden. Körperlich belastende Berufe erfordern meist eine Pause von 3 bis 4 Wochen. Die genaue Dauer wird individuell im Rahmen der Nachkontrollen festgelegt.
Wann darf ich wieder Sport machen?
Leichte Spaziergänge sind bereits wenige Tage nach der Operation möglich. Mit sportlichen Aktivitäten sollte jedoch ausreichend gewartet werden:
- leichtes Ausdauertraining: nach etwa 3 bis 4 Wochen
- Joggen: nach etwa 4 bis 6 Wochen
- Krafttraining des Oberkörpers: nach etwa 6 bis 8 Wochen
- Kontaktsport: frühestens nach etwa 8 Wochen
Ein langsamer Belastungsaufbau schützt die Heilung und unterstützt ein dauerhaft stabiles Ergebnis.
Ab wann können die Wunden nass werden?
In der Regel erfolgt eine Nahtentfernung nach 14 Tagen. Werden selbstauflösende Nähte verwendet, können eventuell randständige Knoten ebenso nach 14 Tagen entfernt werden. Das Duschen und das Nasswerdenlassen des operierten Gebietes ist einen Tag nach der Nahtentfernung erlaubt (ab dem 15. postoperativen Tag). Alternativ können früher Duschpflaster verwendet werden. Hierfür müssen Duschpflaster vor dem Duschen über den eigentlichen Verband aufgetragen und danach wieder abgenommen werden.
Wann ist das Ergebnis sichtbar?
Unmittelbar nach der Operation erscheint die Brust häufig noch geschwollen und etwas straffer als das endgültige Ergebnis. Im Verlauf der ersten Wochen geht die Schwellung kontinuierlich zurück. Gleichzeitig passt sich das Gewebe an seine neue Form an. Ein weitgehend stabiles Ergebnis ist meist nach 3 bis 6 Monaten sichtbar. Die vollständige Narbenreifung dauert etwa 12 Monate.
Welche Risiken und Komplikationen gibt es?
Jeder operative Eingriff ist mit allgemeinen Operationsrisiken verbunden. Hierzu zählen unter anderem:
- Nachblutungen
- Blutergüsse
- Schwellungen
- Infektionen
- Wundheilungsstörungen
- vorübergehende Sensibilitätsstörungen
- auffällige Narbenbildung
Spezifische Risiken einer Bruststraffung können sein:
- Asymmetrien
- verzögerte Wundheilung im Bereich der Schnittführung
- Veränderungen der Brustwarzensensibilität
- selten Durchblutungsstörungen der Brustwarze
- erneute Erschlaffung der Brust im Laufe der Jahre
- notwendige Korrektureingriffe
Durch eine sorgfältige Operationsplanung, moderne Operationstechniken und eine konsequente Nachbehandlung können viele dieser Risiken deutlich reduziert werden. Dennoch lassen sie sich nie vollständig ausschließen.
Was kostet eine Bruststraffung?
Die Kosten richten sich nach dem Umfang des Eingriffs, der gewählten Operationstechnik, der Narkose sowie dem Klinikaufenthalt. In meiner Ordination liegen die Kosten für eine Bruststraffung in der Regel ab 6.500 €.
Diese Kosten beinhalten:
- Erstgespräch
- Operation
- Narkosearzt
- Operationssaal
- Kontrolltermine
Soll die Brust gleichzeitig vergrößert oder mit Eigenfett aufgebaut werden, können zusätzliche Kosten entstehen. Nach einer persönlichen Untersuchung erhalten Sie einen transparenten und individuell auf Sie abgestimmten Kostenplan.
Häufige Fragen
Bleiben nach einer Bruststraffung Narben zurück?
Ja. Jede Bruststraffung hinterlässt Narben. Diese werden jedoch möglichst unauffällig platziert und verblassen im Verlauf der Monate deutlich. Eine konsequente Narbenpflege unterstützt ein optimales kosmetisches Ergebnis.
Kann ich nach einer Bruststraffung stillen?
In vielen Fällen bleibt die Stillfähigkeit durch die speziellen von mir verwendeten Techniken erhalten. Da dies jedoch von der gewählten Operationstechnik und den individuellen anatomischen Voraussetzungen abhängt, kann keine Garantie gegeben werden.
Kann eine Bruststraffung mit einer Brustvergrößerung kombiniert werden?
Ja. Wenn neben einer erschlafften Brust zusätzlich mehr Volumen gewünscht wird, kann die Bruststraffung mit einem Implantat oder einer Eigenfetttransplantation kombiniert werden. Welche Methode am besten geeignet ist, wird individuell im Beratungsgespräch festgelegt.
Wie lange hält das Ergebnis?
Das Ergebnis einer Bruststraffung ist grundsätzlich langfristig. Der natürliche Alterungsprozess, Schwangerschaften oder stärkere Gewichtsschwankungen können die Brustform jedoch im Laufe der Jahre erneut verändern. Ein stabiles Körpergewicht und eine gesunde Lebensweise tragen wesentlich dazu bei, das Ergebnis möglichst lange zu erhalten.
Individuelle Beratung: Jede Behandlung wird persönlich geplant. Vereinbaren Sie ein unverbindliches Beratungsgespräch – wir nehmen uns Zeit für Ihre Fragen.