Brustvergrößerung mit Eigenfett in Wien

Viele Frauen wünschen sich eine natürlich wirkende Brustvergrößerung, möchten jedoch bewusst auf Implantate verzichten. Die Brustvergrößerung mit Eigenfett (Lipofilling der Brust) bietet hierfür eine schonende Alternative mit einem vollkommen natürlichen Tastgefühl.

  • Dauer 1–2 Std.
  • Narkose Vollnarkose
  • Aufenthalt tagesklinisch
  • Ausfallzeit 5–7 Tage
  • Sport wieder nach 6–8 Wochen
  • Endergebnis nach 3–6 Monaten
  • Kosten ab 6.500 €

Was ist eine Brustvergrößerung mit Eigenfett?

Viele Frauen wünschen sich eine natürlich wirkende Brustvergrößerung, möchten jedoch bewusst auf Brustimplantate verzichten. Die Brustvergrößerung mit Eigenfett (Lipofilling der Brust) bietet hierfür eine schonende Alternative. Dabei wird körpereigenes Fett an Stellen mit überschüssigem Fettgewebe entnommen, speziell aufbereitet und anschließend gezielt in die Brust transplantiert. Das Ergebnis fühlt sich vollkommen natürlich an, da ausschließlich körpereigenes Gewebe verwendet wird.

Neben der moderaten Vergrößerung des Brustvolumens profitieren Patientinnen zusätzlich von einer harmonischeren Körperkontur durch die Fettabsaugung an den Entnahmestellen.

Die Eigenfetttransplantation ist ein etabliertes Verfahren der Plastischen Chirurgie. Überschüssiges Fett wird zunächst durch eine schonende Fettabsaugung – beispielsweise an Bauch, Hüften, Oberschenkeln oder Flanken – gewonnen. Anschließend wird das Fett gereinigt, aufbereitet und in kleinsten Mengen gleichmäßig in das Brustgewebe eingebracht.

Durch diese spezielle Injektionstechnik können die transplantierten Fettzellen optimal einheilen und dauerhaft anwachsen. Da ausschließlich körpereigenes Gewebe verwendet wird, entsteht ein besonders natürliches Tastgefühl und es besteht kein Risiko einer Implantatabstoßung oder Kapselfibrose.

Für wen eignet sich eine Brustvergrößerung mit Eigenfett?

Eine Brustvergrößerung mit Eigenfett eignet sich besonders für Frauen,

  • die sich eine dezente und natürliche Volumenvergrößerung wünschen,
  • die keine Brustimplantate möchten,
  • die gleichzeitig störende Fettdepots entfernen lassen möchten,
  • die kleinere Brustasymmetrien ausgleichen möchten,
  • die nach Schwangerschaft oder Gewichtsverlust verlorenes Brustvolumen zurückgewinnen möchten,
  • oder nach einer Brustoperation kleine Konturunregelmäßigkeiten korrigieren möchten.

Voraussetzung ist, dass ausreichend Fettgewebe für die Transplantation vorhanden ist. Sehr schlanke Patientinnen verfügen manchmal nicht über genügend Fettreserven, sodass andere Verfahren sinnvoller sein können.

Welche Ergebnisse sind möglich?

Mit Eigenfett lässt sich in der Regel eine Vergrößerung um etwa eine halbe bis maximal eine Körbchengröße erreichen. Soll ein stärkerer Volumenzuwachs erzielt werden, können mehrere Eigenfettbehandlungen notwendig sein.

Das endgültige Ergebnis hängt unter anderem davon ab, wie viele Fettzellen dauerhaft einheilen. Ein Teil des transplantierten Fettes wird vom Körper in den ersten Wochen auf natürliche Weise wieder abgebaut.

Wie lange dauert die Operation?

Je nach Umfang der Fettabsaugung beträgt die Operationsdauer ungefähr 1 bis 2 Stunden.

Wie läuft die Operation ab?

Die Operation erfolgt in Vollnarkose und tagesklinisch.

Zunächst werden die zuvor gemeinsam festgelegten Fettdepots markiert. Über kleine Hautschnitte erfolgt anschließend eine besonders schonende Fettabsaugung.

Das gewonnene Fett wird danach mit speziellen Verfahren gereinigt und aufbereitet. Anschließend injiziere ich das Eigenfett über feinste Kanülen in mehreren Schichten der Brust. Durch diese gleichmäßige Verteilung kann eine möglichst gute Durchblutung und Einheilung der Fettzellen erreicht werden.

Zum Abschluss werden die kleinen Hautschnitte verschlossen und sowohl ein Kompressionsmieder für die Fettabsaugungsregionen als auch ein leichter Stütz-BH angelegt.

Was ist vor der Operation zu beachten?

Vor dem Eingriff erfolgt eine ausführliche Untersuchung sowie eine individuelle Operationsplanung.

Wichtig ist insbesondere,

  • mindestens zwei bis vier Wochen vor dem Eingriff möglichst auf Nikotin zu verzichten,
  • blutverdünnende Medikamente nach ärztlicher Rücksprache rechtzeitig abzusetzen,
  • Infekte vollständig ausheilen zu lassen,
  • sowie ein möglichst stabiles Körpergewicht einzuhalten.

Da Fettzellen auf Gewichtsschwankungen reagieren, ist ein konstantes Gewicht für ein langfristig schönes Ergebnis von Vorteil.

Was ist nach der Operation zu beachten?

Nach der Operation sollten sowohl die Brust als auch die Fettentnahmestellen geschont werden. Das Kompressionsmieder an den abgesaugten Körperregionen sollte für etwa 6 Wochen konsequent getragen werden. Im Brustbereich sollte in den ersten Wochen auf starken Druck oder Massagen verzichtet werden, damit die transplantierten Fettzellen optimal einheilen können.

Außerdem empfehle ich,

  • ausreichend Flüssigkeit zu trinken,
  • auf Nikotin zu verzichten,
  • starke Gewichtsabnahmen zu vermeiden,
  • alle Nachkontrollen wahrzunehmen,
  • keine Diät durchzuführen (da die Fettzellen sonst wieder abgebaut werden).

Wann kann ich nach einer Brustvergrößerung mit Eigenfett wieder arbeiten?

Bei überwiegend sitzender Bürotätigkeit können viele Patientinnen bereits nach 5 bis 7 Tagen wieder arbeiten. Bei körperlich belastenden Berufen sollte je nach Umfang der Fettabsaugung eine Arbeitsunfähigkeit von etwa 2 bis 3 Wochen eingeplant werden.

Wann darf ich wieder Sport machen?

Leichte Spaziergänge sind bereits nach wenigen Tagen sinnvoll. Mit sportlicher Belastung sollte jedoch gewartet werden:

  • leichtes Ausdauertraining: nach etwa 3 bis 4 Wochen
  • Krafttraining: nach etwa 6 Wochen
  • intensive sportliche Belastung: meist nach 6 bis 8 Wochen

Diese Zeit ermöglicht sowohl den abgesaugten Regionen als auch den transplantierten Fettzellen eine möglichst komplikationsarme Heilung.

Wann ist das Endergebnis sichtbar?

In den ersten Wochen kommt es zunächst zu Schwellungen sowohl an der Brust als auch an den Fettentnahmestellen. Ein Teil der transplantierten Fettzellen wird in den ersten Monaten auf natürliche Weise wieder vom Körper abgebaut. Das endgültige Ergebnis lässt sich meist nach 3 bis 6 Monaten zuverlässig beurteilen. Danach bleiben die erfolgreich eingeheilten Fettzellen dauerhaft erhalten und verhalten sich wie normales Fettgewebe. Da sich ca. 50 % des eingebrachten Fetts wieder abbauen, kann es sein, dass mehrere Eingriffe nötig sind.

Ab wann können die Wunden nass werden?

In der Regel erfolgt eine Nahtentfernung nach 14 Tagen. Werden selbstauflösende Nähte verwendet, können eventuell randständige Knoten ebenso nach 14 Tagen entfernt werden. Das Duschen und das Nasswerdenlassen des operierten Gebietes ist einen Tag nach der Nahtentfernung erlaubt (ab dem 15. postoperativen Tag). Alternativ können früher Duschpflaster verwendet werden. Hierfür müssen Duschpflaster vor dem Duschen über den eigentlichen Verband aufgetragen und danach wieder abgenommen werden.

Welche Risiken und Komplikationen gibt es?

Wie jeder operative Eingriff ist auch die Brustvergrößerung mit Eigenfett mit allgemeinen Operationsrisiken verbunden. Hierzu zählen unter anderem:

  • Blutergüsse
  • Schwellungen
  • Nachblutungen
  • Wundheilungsstörungen
  • Infektionen
  • vorübergehende Sensibilitätsstörungen
  • Narbenbildung an den Entnahmestellen

Spezifische Risiken der Eigenfetttransplantation sind:

  • teilweiser Abbau transplantierter Fettzellen
  • Asymmetrien
  • Ölzysten
  • Fettnekrosen
  • Verkalkungen
  • gegebenenfalls notwendige Folgebehandlungen zur weiteren Volumensteigerung

Durch eine schonende Fettgewinnung und eine präzise Transplantation lassen sich diese Risiken deutlich reduzieren.

Was kostet eine Brustvergrößerung mit Eigenfett?

Die Kosten hängen unter anderem vom Umfang der Fettabsaugung, der benötigten Eigenfettmenge sowie der Operationsdauer ab. In meiner Ordination liegen die Gesamtkosten in der Regel ab 6.500 € (je nach Umfang des Eingriffes). Nach einer persönlichen Untersuchung erhalten Sie einen individuellen und transparenten Kostenplan.

Diese Kosten beinhalten:

  • Erstgespräch
  • Operation
  • Narkosearzt
  • Operationssaal
  • Kontrolltermine

Häufige Fragen

Bleibt das Eigenfett dauerhaft erhalten?

Ja. Die Fettzellen, die erfolgreich einheilen, bleiben dauerhaft bestehen und verhalten sich wie normales Fettgewebe. Größere Gewichtsschwankungen können das Volumen jedoch beeinflussen.

Ist das Ergebnis natürlich?

Da ausschließlich körpereigenes Fett verwendet wird, fühlen sich Form und Konsistenz der Brust vollkommen natürlich an.

Kann die Brust beliebig vergrößert werden?

Nein. Die Eigenfetttransplantation eignet sich vor allem für moderate Volumenvergrößerungen. Bei einem deutlich größeren Volumenwunsch können Brustimplantate oder eine Kombination beider Verfahren sinnvoll sein.

Kann Eigenfett mit einer Bruststraffung kombiniert werden?

Ja. Besonders nach Schwangerschaften oder Gewichtsverlust kombiniere ich eine Bruststraffung häufig mit einer Eigenfetttransplantation. Dadurch kann die Brust gleichzeitig angehoben und auf natürliche Weise wieder etwas voller gestaltet werden – ganz ohne Implantate.

Individuelle Beratung: Jede Behandlung wird persönlich geplant. Vereinbaren Sie ein unverbindliches Beratungsgespräch – wir nehmen uns Zeit für Ihre Fragen.