Gesäßstraffung in Wien
Nach starker Gewichtsabnahme oder durch das natürliche Altern verliert die Haut am Gesäß häufig an Elastizität, was sich weder durch Sport noch durch Muskeltraining vollständig korrigieren lässt. Eine Gesäßstraffung (Gluteal Lift) entfernt überschüssige Haut, hebt das Gesäß an und verbessert die Körperkontur.
- Dauer 1–2 Std.
- Narkose Vollnarkose
- Aufenthalt stationär
- Ausfallzeit 2–3 Wochen
- Sport wieder nach 6–8 Wochen
- Endergebnis nach 3–6 Monaten
- Kosten ab 7.500 €
Was ist eine Gesäßstraffung?
Die Gesäßstraffung ist ein plastisch-chirurgischer Eingriff zur Entfernung überschüssiger Haut im Bereich des Gesäßes.
Je nach Ausgangssituation wird erschlaffte Haut entfernt und das verbleibende Gewebe neu geformt. Dadurch erhält das Gesäß wieder eine straffere und jugendlichere Kontur.
Bei Bedarf kann die Operation mit weiteren Verfahren kombiniert werden, beispielsweise einer Fettabsaugung, einer Eigenfetttransplantation (Brazilian Butt Lift) oder einem Bodylift.
Eine Gesäßstraffung dient in erster Linie der Straffung der Haut und unterscheidet sich daher von einer reinen Gesäßvergrößerung.
Für wen eignet sich eine Gesäßstraffung?
Eine Gesäßstraffung eignet sich insbesondere für Patientinnen und Patienten:
- nach einer starken Gewichtsabnahme mit überschüssiger Haut
- bei einem erschlafften oder abgesunkenen Gesäß
- nach ausgeprägten Gewichtsschwankungen
- bei altersbedingtem Elastizitätsverlust der Haut
- wenn Sport die Hauterschlaffung nicht mehr verbessern kann
- oder wenn eine harmonischere Körperkontur gewünscht wird
Voraussetzung für ein langfristiges Ergebnis ist ein möglichst stabiles Körpergewicht.
Welche Vorteile bietet eine Gesäßstraffung?
Eine Gesäßstraffung kann sowohl das Erscheinungsbild als auch das persönliche Wohlbefinden deutlich verbessern. Zu den Vorteilen zählen:
- Straffung des Gesäßes
- Entfernung überschüssiger Haut
- Anhebung abgesunkener Gesäßpartien
- harmonischere Körperproportionen
- bessere Passform der Kleidung
- gesteigertes Selbstbewusstsein
- Verbesserung der gesamten Körperkontur
Gerade nach einer erheblichen Gewichtsabnahme stellt die Gesäßstraffung häufig einen wichtigen Bestandteil eines umfassenden Body-Contouring-Konzeptes dar.
Welche Operationsmethoden gibt es?
Die geeignete Operationstechnik richtet sich nach dem individuellen Befund.
Isolierte Gesäßstraffung: Bei einem lokal begrenzten Hautüberschuss wird überschüssige Haut entfernt und das Gesäß angehoben. Die Narbe verläuft meist im oberen Gesäßbereich und kann häufig durch Unterwäsche verdeckt werden.
Gesäßstraffung mit Eigenfett (Autoaugmentation): Bei Patientinnen und Patienten mit ausreichenden Fettreserven kann gleichzeitig Eigenfett transplantiert werden. Dadurch wird das Gesäß nicht nur gestrafft, sondern erhält zusätzlich mehr Volumen und Projektion.
Gesäßstraffung mit körpereigenem Gewebe (Autobuttocks): Bei Patientinnen und Patienten mit ausreichend Fettreserven am Gesäß können strategische Depots belassen und daraus ein neues Gesäß geformt werden.
Gesäßstraffung im Rahmen eines Bodylifts: Nach massivem Gewichtsverlust ist die Gesäßstraffung häufig Bestandteil eines unteren Bodylifts. Dabei werden Bauch, Flanken, Gesäß und unterer Rücken in einer Operation harmonisch gestrafft.
Welche Methode für Sie geeignet ist, wird im Rahmen eines ausführlichen Beratungsgesprächs individuell festgelegt.
Wie lange dauert die Operation?
Die Operationsdauer beträgt in der Regel 1 bis 2 Stunden.
Wird zusätzlich eine Fettabsaugung, Eigenfetttransplantation oder ein Bodylift durchgeführt, kann sich die Operationszeit entsprechend verlängern.
Wie läuft die Operation ab?
Die Gesäßstraffung erfolgt in Vollnarkose.
Vor der Operation werden die Schnittführung und die gewünschte Körperkontur sorgfältig angezeichnet.
Während des Eingriffs wird überschüssige Haut entfernt und das Gesäß neu modelliert. Je nach Befund erfolgt zusätzlich eine Fettabsaugung oder eine Eigenfetttransplantation, um Form und Volumen weiter zu optimieren.
Nach sorgfältiger Blutstillung werden gegebenenfalls Drainagen eingelegt und die Wunden schichtweise verschlossen. Anschließend wird Kompressionswäsche angelegt.
Gesäßstraffung nach starker Gewichtsabnahme
Nach einer erheblichen Gewichtsreduktion erschlafft häufig nicht nur die Bauchdecke, sondern auch das Gesäß. Typische Beschwerden sind:
- überschüssige Hautfalten
- erschwerte Körperpflege
- Hautreizungen
- störende Hautbewegungen beim Gehen oder Sport
- unharmonische Körperproportionen
In diesen Fällen wird die Gesäßstraffung häufig mit weiteren körperformenden Eingriffen kombiniert, um ein ausgewogenes Gesamtergebnis zu erzielen.
Was ist vor der Operation zu beachten?
Vor jeder Operation erfolgt eine ausführliche Untersuchung und individuelle Planung. Vor dem Eingriff sollten Sie:
- ein stabiles Körpergewicht erreicht haben
- mindestens vier Wochen auf Nikotin verzichten
- blutverdünnende Medikamente nach ärztlicher Rücksprache pausieren
- Infekte vollständig ausheilen lassen
- körperlich möglichst aktiv sein
Nach einer starken Gewichtsabnahme sollte das Gewicht möglichst seit mindestens sechs Monaten stabil sein.
Was ist nach der Operation zu beachten?
Nach der Operation sollte für etwa 6 Wochen konsequent Kompressionswäsche getragen werden. In den ersten Tagen sind Schwellungen, Spannungsgefühle und Blutergüsse normal. Zusätzlich sollten Sie:
- längeres Sitzen zunächst reduzieren
- schweres Heben vermeiden
- regelmäßig kurze Spaziergänge durchführen
- auf Nikotin verzichten
- sämtliche Nachkontrollen wahrnehmen
- nach abgeschlossener Wundheilung mit einer konsequenten Narbenpflege beginnen
Die individuelle Nachbehandlung richtet sich nach dem jeweiligen Operationsumfang. Das Sitzen ist für die ersten 4 Wochen untersagt.
Wann kann ich wieder arbeiten?
Die Dauer der Arbeitsunfähigkeit richtet sich nach Ihrer beruflichen Tätigkeit.
- Büroarbeit: meist nach 2 bis 3 Wochen
- körperlich belastende Berufe: etwa 4 bis 6 Wochen
Die individuelle Freigabe erfolgt im Rahmen der Nachkontrollen.
Wann darf ich wieder Sport machen?
Leichte Spaziergänge sind bereits kurz nach der Operation sinnvoll. Sportliche Aktivitäten sollten schrittweise wieder aufgenommen werden:
- leichtes Cardiotraining: nach etwa 4 Wochen
- Radfahren: nach etwa 4 bis 6 Wochen
- Joggen: nach etwa 6 Wochen
- Krafttraining: nach etwa 6 bis 8 Wochen
- intensive sportliche Belastung: nach individueller Freigabe
Bei einer zusätzlichen Eigenfetttransplantation gelten teilweise besondere Verhaltensregeln, über die Sie individuell informiert werden.
Ab wann können die Wunden nass werden?
In der Regel erfolgt eine Nahtentfernung nach 14 Tagen. Werden selbstauflösende Nähte verwendet, können eventuell randständige Knoten ebenso nach 14 Tagen entfernt werden.
Das Duschen und das Nasswerdenlassen des operierten Gebietes ist einen Tag nach der Nahtentfernung erlaubt (ab dem 15. postoperativen Tag).
Alternativ können früher Duschpflaster verwendet werden. Hierfür müssen Duschpflaster vor dem Duschen über den eigentlichen Verband aufgetragen und danach wieder abgenommen werden.
Wann ist das Endergebnis sichtbar?
Direkt nach der Operation bestehen Schwellungen und Blutergüsse. Mit fortschreitender Heilung entwickelt sich die endgültige Gesäßform zunehmend.
Ein weitgehend stabiles Ergebnis ist meist nach 3 bis 6 Monaten sichtbar. Die vollständige Narbenreifung dauert bis zu 12 Monaten.
Wurde zusätzlich Eigenfett transplantiert, baut sich ein kleiner Teil der Fettzellen in den ersten Wochen wieder ab. Das endgültig eingeheilte Volumen lässt sich daher erst nach einigen Monaten beurteilen.
Welche Risiken und Komplikationen gibt es?
Wie jeder operative Eingriff ist auch die Gesäßstraffung mit allgemeinen Operationsrisiken verbunden. Hierzu zählen:
- Nachblutungen
- Blutergüsse
- Schwellungen
- Wundheilungsstörungen
- Infektionen
- Narbenbildung
- Thrombosen
- Sensibilitätsstörungen
Spezifische Risiken können sein:
- Asymmetrien
- Konturunregelmäßigkeiten
- verzögerte Wundheilung
- sichtbare Narben
- Serombildung (Ansammlung von Wundflüssigkeit)
- selten notwendige Korrektureingriffe
Bei einer Kombination mit einer Eigenfetttransplantation besteht zusätzlich die Möglichkeit eines teilweisen Fettabbaus. Durch moderne Operationstechniken und eine sorgfältige Nachbehandlung können viele Risiken deutlich reduziert werden.
Was kostet eine Gesäßstraffung?
Die Kosten richten sich nach dem Operationsumfang, einer möglichen Fettabsaugung oder Eigenfetttransplantation sowie dem stationären Aufenthalt.
In meiner Ordination liegen die Kosten für eine Gesäßstraffung in der Regel ab 7.500 €.
Diese Kosten beinhalten:
- Erstgespräch
- Operation
- Narkosearzt
- Operationssaal
- Kontrolltermine
Ist die Gesäßstraffung Bestandteil einer rekonstruktiven Behandlung nach erheblicher Gewichtsabnahme, kann in Einzelfällen eine teilweise Kostenübernahme durch die Krankenkasse möglich sein. Ob die Voraussetzungen erfüllt sind, muss individuell geprüft werden.
Häufige Fragen
Bleiben nach einer Gesäßstraffung Narben zurück?
Ja. Die Narbe wird möglichst unauffällig im oberen Gesäßbereich oder im Rahmen eines Bodylifts platziert und kann meist durch Unterwäsche oder Badebekleidung gut verdeckt werden. Mit konsequenter Narbenpflege verblasst sie im Laufe der Zeit deutlich.
Kann eine Gesäßstraffung mit einer Fettabsaugung kombiniert werden?
Ja. Häufig wird die Gesäßstraffung mit einer Fettabsaugung der Flanken oder des unteren Rückens kombiniert. Dadurch kann die Gesäßkontur zusätzlich betont und ein harmonischeres Gesamtergebnis erzielt werden.
Ist eine Gesäßvergrößerung gleichzeitig möglich?
Ja. Bei geeigneten Voraussetzungen kann im Rahmen der Gesäßstraffung Eigenfett transplantiert werden, um dem Gesäß zusätzliches Volumen und eine rundere Form zu verleihen.
Ist das Ergebnis dauerhaft?
Das Ergebnis einer Gesäßstraffung ist grundsätzlich langfristig. Ein stabiles Körpergewicht und ein gesunder Lebensstil tragen wesentlich dazu bei, die neue Körperkontur dauerhaft zu erhalten.
Individuelle Beratung: Jede Behandlung wird persönlich geplant. Vereinbaren Sie ein unverbindliches Beratungsgespräch – wir nehmen uns Zeit für Ihre Fragen.