Brustvergrößerung mit Implantaten in Wien

Die Brustvergrößerung mit Implantaten (Augmentationsplastik) zählt weltweit zu den häufigsten ästhetisch-plastischen Operationen. Ziel ist heute nicht die möglichst große Brust, sondern ein natürliches Ergebnis, das sich harmonisch in Ihre Körperproportionen einfügt. Die Beratung zur Brustvergrößerung findet in meiner Privatordination im 9. Wiener Gemeindebezirk statt. Patientinnen aus Wien, Niederösterreich und dem Burgenland profitieren von einer individuellen Betreuung und einer ausführlichen Operationsplanung.

  • Dauer 60–90 Min.
  • Narkose Vollnarkose
  • Aufenthalt tagesklinisch
  • Ausfallzeit 5–10 Tage
  • Sport wieder nach 6–8 Wochen
  • Endergebnis nach 3–6 Monaten
  • Kosten ab 6.500 €

Was ist eine Brustvergrößerung mit Implantaten?

Bei einer Brustaugmentation wird das Volumen der Brust mit einem Implantat ergänzt. Ein Brustimplantat besitzt eine Hülle aus Silikonelastomer und ist mit Silikongel oder Kochsalzlösung gefüllt. Der Eingriff kann eine kleine Brust vergrößern, Asymmetrien zwischen beiden Seiten ausgleichen oder Volumen ersetzen, das nach Schwangerschaft, Gewichtsverlust oder mit den Jahren verloren gegangen ist.

Implantate unterscheiden sich in Form, Größe und Projektion. Gemeinsam wählen wir diese Merkmale so aus, dass sie zu Ihrer Anatomie und Ihren persönlichen Wünschen passen und langfristig ein ästhetisches Ergebnis erzielt werden kann.

Für wen eignet sich eine Brustvergrößerung mit Implantaten?

Eine Brustvergrößerung eignet sich für Frauen,

  • die sich eine größere Brust wünschen,
  • die nach Schwangerschaft oder Stillzeit Volumen verloren haben,
  • deren Brust nach einer Gewichtsabnahme erschlafft oder leer erscheint,
  • die unter einer Brustasymmetrie leiden,
  • die angeborene Brustfehlbildungen ausgleichen möchten,
  • oder nach einer Brustoperation beziehungsweise Brustkrebs eine Rekonstruktion wünschen.

Voraussetzung ist ein guter allgemeiner Gesundheitszustand. Außerdem sollten realistische Erwartungen an das mögliche Ergebnis bestehen. In einem ausführlichen Beratungsgespräch werden Ihre Wünsche gemeinsam mit Ihren anatomischen Voraussetzungen besprochen, um die für Sie optimale Behandlungsstrategie festzulegen.

Wer sich vor der Entscheidung gründlich einlesen möchte, findet im Ratgeber Brustchirurgie eine ausführliche, quellenbasierte Darstellung – von der Frage, ob überhaupt Fülle oder eher Höhe fehlt, über Füllung, Form, Oberfläche und die Lage über oder unter dem Muskel bis zu Heilung, Nachsorge, Revisionen und Kosten. Der Ratgeber ist bewusst unabhängig geschrieben und benennt auch, wann eine Operation nicht die richtige Antwort ist.

Wie lange dauert die Operation?

Die Operationsdauer beträgt in der Regel zwischen 60 und 90 Minuten. Je nach Ausgangsbefund, Implantatwahl und Operationsmethode kann der Eingriff etwas kürzer oder länger dauern.

Wie läuft eine Brustvergrößerung mit Implantaten ab?

Die Operation erfolgt in Vollnarkose, meist tagesklinisch.

Nach der Einleitung der Narkose wird ein möglichst unauffälliger Hautschnitt gesetzt. Dieser befindet sich in den meisten Fällen in der Unterbrustfalte, da über diesen Zugang eine besonders präzise Implantatplatzierung möglich ist und die spätere Narbe meist kaum sichtbar ist.

Anschließend wird eine Implantattasche angelegt. Das Implantat kann dabei entweder

  • unter dem Brustmuskel,
  • teilweise unter dem Muskel (Dual Plane)
  • oder über dem Brustmuskel platziert werden.

Welche Technik verwendet wird, richtet sich nach Ihrer Anatomie, Ihrer Gewebequalität, Ihrem Sportverhalten sowie der gewünschten Brustform.

Nach sorgfältiger Blutstillung wird die Wunde schichtweise verschlossen. Anschließend wird ein spezieller Kompressions-BH angelegt.

Welche Zugangswege gibt es?

Das Implantat kann über drei Hautschnitte eingesetzt werden. Jeder Zugang hat Vor- und Nachteile:

  • Unterbrustfalte (inframammärer Zugang): Er bietet direkte Sicht und gute Kontrolle über die Implantattasche, ohne durch den Brustwarzenhof zu schneiden. Die Narbe liegt idealerweise in der neuen Brustfalte; rutscht die Brust später höher, kann sie sichtbar werden. Bei einem späteren Implantatwechsel kann derselbe Zugang genutzt werden.
  • Rand des Brustwarzenhofs (periareolärer Zugang): Die Narbe liegt am Farbübergang, gleichzeitig ist eine kleine Korrektur des Warzenhofs möglich. Drüsengewebe und Milchgänge werden dabei stärker berührt, weshalb Fragen zu Empfindung und Stillen wichtiger werden. Bei kleinem Warzenhof oder großem Implantat ist dieser Weg begrenzt.
  • Achsel (transaxillärer Zugang): Auf der Brust selbst entsteht keine Narbe, dafür eine in der Achsel, die bei ärmelloser Kleidung sichtbar sein kann. Die Kontrolle über die Tasche und spätere Korrekturen können schwieriger sein; bei einem Wechsel wird häufig ein anderer Zugang nötig.

Welcher Zugang zu Ihnen passt, hängt von Brustform, Größe des Warzenhofs, Implantatgröße und Ihren Prioritäten ab.

Schema eines Oberkörpers mit drei möglichen Schnitten für Brustimplantate: Unterbrustfalte, Rand des Brustwarzenhofs und Achsel.
Drei mögliche Zugangswege für das Implantat: in der Unterbrustfalte, am Brustwarzenhof (periareolär) oder in der Achsel (axillär).

Liegt das Implantat vor oder hinter dem Brustmuskel?

Vor dem Muskel (subglandulär oder präpektoral) liegt das Implantat direkt hinter der Brustdrüse. Das kann weniger Verformung bei Muskelanspannung und eine leichtere Erholung in den ersten Tagen bedeuten, setzt aber eine ausreichende Gewebedeckung voraus.

Hinter dem Muskel (subpektoral) bedeckt der große Brustmuskel zumindest einen Teil des Implantats. Bei dünner Haut sind die Implantatränder dadurch oft weniger sichtbar. Dafür können Bewegungsschmerzen auftreten, und die Brust kann sich bei Anspannung des Muskels sichtbar verziehen (Animation Deformity).

Die Dual-Plane-Technik kombiniert beides: Oben deckt der Muskel das Implantat ab, unten liegt es direkt am Drüsengewebe. Das kann bei leicht hängender Brust und dünnem Gewebe im oberen Brustbereich helfen, ersetzt aber keine Bruststraffung.

Keine Lage ist für alle Patientinnen die beste. Welche zu Ihnen passt, besprechen wir anhand Ihres Gewebes, Ihres Sportverhaltens und der gewünschten Form.

Drei Seitenschnitte durch die Brust: Implantat vor dem Brustmuskel, hinter dem Brustmuskel und in Dual-Plane-Lage.
Lage des Implantats: vor dem Muskel (subglandulär), hinter dem Muskel (submuskulär) oder als Dual Plane – oben vom Muskel bedeckt, unten unter der Drüse.

Welche Implantate gibt es?

Grundsätzlich unterscheiden sich Implantate hinsichtlich

  • Form (rund oder anatomisch),
  • Größe,
  • Projektion,
  • Oberfläche,
  • Füllmaterial.

Gemeinsam wählen wir anhand Ihrer Körperproportionen, Hautqualität und Ihrer persönlichen Vorstellungen das Implantat aus, das am besten zu Ihnen passt. Im Beratungsgespräch können unterschiedliche Implantatgrößen mittels Probeimplantaten oder 3D-Simulation besprochen werden.

Wann kann ich nach einer Brustvergrößerung mit Implantaten wieder arbeiten?

Die Dauer der Arbeitsunfähigkeit hängt wesentlich von Ihrer beruflichen Tätigkeit ab. Büroarbeit ist häufig nach etwa 5 bis 10 Tagen wieder möglich. Körperlich belastende Tätigkeiten sollten meist erst nach 3 bis 6 Wochen wieder aufgenommen werden. Die individuelle Heilung kann hiervon abweichen.

Was ist vor der Operation zu beachten?

Vor einer Brustvergrößerung erfolgt eine ausführliche körperliche Untersuchung sowie ein persönliches Beratungsgespräch. Je nach Alter und Befund können ergänzende Untersuchungen wie Ultraschall oder Mammographie sinnvoll sein.

Außerdem sollten

  • Nikotin möglichst mehrere Wochen vor und nach der Operation vermieden werden,
  • blutverdünnende Medikamente nach Rücksprache pausiert werden,
  • Infekte vollständig ausgeheilt sein.

Am Operationstag sollten Sie nüchtern erscheinen und bequeme Kleidung tragen.

Was ist nach der Operation zu beachten?

Nach der Operation wird ein spezieller Kompressions-BH für ca. 6 Wochen getragen. Dieser unterstützt die Einheilung der Implantate und stabilisiert das Operationsergebnis.

Zusätzlich sollten

  • starke Armbewegungen zunächst vermieden,
  • schweres Heben unterlassen,
  • Kontrolltermine eingehalten
  • sowie die empfohlenen Narbenpflegemaßnahmen durchgeführt werden.

Regelmäßige Nachkontrollen sind ein wichtiger Bestandteil einer sicheren Nachbehandlung.

Wie stark sind die Schmerzen nach der Brust-OP?

Druck, Spannungsgefühl und Enge sind in den ersten Tagen häufig. Liegt das Implantat unter dem Brustmuskel, entstehen oft mehr Druck und Muskelspannung als bei einer Lage vor dem Muskel; wie stark die Beschwerden empfunden werden, ist aber sehr unterschiedlich.

Die Schmerzbehandlung folgt einem Plan, der verschiedene Wirkprinzipien kombiniert. Ziel ist, dass Sie gut durchatmen und sich bewegen können – nicht zwingend völlige Schmerzfreiheit. In den ersten Tagen sollten die Beschwerden von Tag zu Tag abnehmen. Werden die Schmerzen stärker statt schwächer, melden Sie sich bitte umgehend.

Wann darf ich wieder Sport machen?

Leichte Spaziergänge sind bereits wenige Tage nach der Operation möglich. Je nach Sportart gelten ungefähr folgende Zeiträume:

  • Spaziergänge: nach wenigen Tagen
  • Ergometer ohne Armeinsatz: etwa 2 Wochen
  • Joggen: nach ungefähr 4 bis 6 Wochen
  • Krafttraining des Oberkörpers: meist nach 6 bis 8 Wochen
  • Kontaktsport: häufig nach etwa 8 Wochen

Die endgültige Freigabe erfolgt immer individuell im Rahmen der Nachkontrollen.

Wann ist das Endergebnis sichtbar?

Direkt nach der Operation erscheinen die Brüste meist geschwollen und wirken zunächst etwas höher als das spätere Endergebnis. Im Verlauf der ersten Wochen gehen Schwellung und Spannungsgefühl zunehmend zurück. Ein weitgehend stabiles Ergebnis zeigt sich häufig nach etwa 3 bis 6 Monaten. Die Narben reifen anschließend über einen Zeitraum von bis zu 12 Monaten weiter aus.

Ab wann können die Wunden nass werden?

In der Regel erfolgt eine Nahtentfernung nach 14 Tagen. Werden selbstauflösende Nähte verwendet, können eventuell randständige Knoten ebenso nach 14 Tagen entfernt werden. Das Duschen und das Nasswerdenlassen des operierten Gebietes ist einen Tag nach der Nahtentfernung erlaubt (ab dem 15. postoperativen Tag). Alternativ können früher Duschpflaster verwendet werden. Hierfür müssen Duschpflaster vor dem Duschen über den eigentlichen Verband aufgetragen und danach wieder abgenommen werden.

Welche Risiken und Komplikationen gibt es?

Wie jeder operative Eingriff ist auch eine Brustvergrößerung mit allgemeinen Operationsrisiken verbunden. Hierzu zählen unter anderem:

  • Nachblutungen
  • Wundheilungsstörungen
  • Infektionen
  • Schwellungen
  • Blutergüsse
  • vorübergehende Sensibilitätsstörungen
  • auffällige Narbenbildung

Spezifische Risiken einer Brustvergrößerung sind unter anderem:

  • Kapselfibrose
  • Implantatruptur
  • Implantatverschiebung
  • Asymmetrien
  • sichtbare Implantatränder
  • Rippling
  • Double-Bubble-Deformität
  • selten Folge-Operationen

Durch eine sorgfältige Operationsplanung, moderne Implantate und standardisierte Operationsverfahren lassen sich viele Risiken deutlich reduzieren. Dennoch können Komplikationen trotz größter Sorgfalt nie vollständig ausgeschlossen werden.

Was ist eine Kapselkontraktur?

Um jedes Implantat bildet der Körper eine dünne Bindegewebshülle, die Kapsel. Das ist normal. Zieht sich diese Kapsel übermäßig zusammen und verhärtet sich, spricht man von einer Kapselkontraktur, häufig auch Kapselfibrose genannt. Die Brust kann dann härter, runder, höher stehend, verformt oder schmerzhaft werden. Eine Kapselkontraktur kann früh oder erst Jahre nach der Operation auftreten. Die Ursachen sind vielfältig; diskutiert werden unter anderem Infektion, Blutung, Implantatoberfläche und die individuelle Reaktion des Körpers.

Zur Einteilung dient die Baker-Klassifikation:

  • Baker I: weich und natürlich
  • Baker II: etwas fester, ohne deutliche Formstörung
  • Baker III: fest und sichtbar verformt
  • Baker IV: hart, verformt und schmerzhaft

Nicht jeder tastbare Kapselbefund muss operiert werden – Beschwerden, Verlauf, Bildgebung und Ihr Wunsch bestimmen die Behandlung. Ist eine Operation nötig, kommen ein Lösen oder Einschneiden der Kapsel (Kapsulotomie), ihre teilweise oder vollständige Entfernung (Kapsulektomie), ein Implantatwechsel oder eine Änderung der Implantatlage infrage. Auch nach einer erfolgreichen Korrektur kann eine Kapselkontraktur wiederkehren.

Was ist BIA-ALCL?

BIA-ALCL (brustimplantatassoziiertes anaplastisches großzelliges Lymphom) ist eine seltene Erkrankung des Lymphsystems, die in der Kapsel um das Implantat entsteht. Es handelt sich nicht um klassischen Brustkrebs. BIA-ALCL tritt überwiegend bei Frauen auf, die aktuell oder früher Implantate mit texturierter Oberfläche hatten; das Risiko hängt vom konkreten Produkt und der Oberfläche ab. Bestimmte stark texturierte Implantate wurden vom Markt genommen. Für ausschließlich glatte Implantate ohne frühere Textur ist kein vergleichbares gesichertes Risikomuster belegt.

Typische Warnzeichen treten meist erst Jahre nach der Operation auf:

  • eine neue, meist einseitige Flüssigkeitsansammlung um das Implantat,
  • eine Schwellung der Brust,
  • ein tastbarer Knoten,
  • Schmerzen.

Eine solche späte Schwellung wird mit Ultraschall untersucht und die Flüssigkeit gegebenenfalls punktiert und speziell im Labor analysiert. Früh erkannt ist BIA-ALCL durch die vollständige Entfernung von Implantat und Kapsel häufig gut behandelbar. Bei beschwerdefreien Frauen empfehlen Behörden in der Regel keine vorsorgliche Entfernung texturierter Implantate allein aus Sorge vor BIA-ALCL. Welche Implantatoberfläche für Sie infrage kommt, besprechen wir im Beratungsgespräch.

Brustkrebsvorsorge und Mammografie mit Implantaten

Brustimplantate sind nicht als Ursache des gewöhnlichen Brustkrebses belegt, und eine ästhetische Brust-OP schützt auch nicht davor. Die alters- und risikogerechte Brustkrebsfrüherkennung bleibt deshalb nach einer Brustvergrößerung genauso wichtig wie vorher.

Zur Mammografie können Sie auch mit Implantaten gehen. Informieren Sie das Röntgeninstitut bereits bei der Terminvereinbarung über Ihre Implantate. Zusätzlich zu den Standardaufnahmen werden häufig sogenannte Verdrängungsaufnahmen angefertigt, bei denen das Brustgewebe vor das Implantat gezogen wird, damit mehr Gewebe beurteilt werden kann. Dass ein Implantat durch die Kompression bei der Mammografie beschädigt wird, ist sehr selten. Ultraschall und MRT können die Beurteilung je nach Situation ergänzen.

Die Mammografie dient vor allem der Brustkrebsfrüherkennung. Eine unbemerkte Ruptur eines Silikonimplantats schließt sie nicht zuverlässig aus – dafür eignen sich Ultraschall oder MRT. Bewahren Sie Ihren Implantatausweis mit Hersteller, Modell, Größe und Seriennummer gut auf; er ist bei Untersuchungen, Rückrufen oder einem späteren Wechsel wichtig. Neue Knoten, einseitige Schwellungen, Verhärtungen oder Schmerzen sollten Sie unabhängig vom nächsten Kontrolltermin abklären lassen.

Was kostet eine Brustvergrößerung mit Implantaten in Wien?

Die Kosten richten sich nach verschiedenen Faktoren. Hierzu gehören insbesondere

  • Implantattyp,
  • Operationsaufwand,
  • Narkose,
  • Klinikaufenthalt
  • sowie individuelle anatomische Voraussetzungen.

In meiner Ordination belaufen sich die Kosten ab 6.500 € aufwärts (je nach zusätzlichem Eingriff).

Diese Kosten beinhalten:

  • Erstgespräch
  • Operation
  • Narkosearzt
  • Operationssaal
  • Implantate
  • Kontrolltermine

Nach einer persönlichen Untersuchung erhalten Sie einen transparenten und individuell auf Sie abgestimmten Kostenplan.

Häufige Fragen

Bleiben Brustimplantate ein Leben lang?

Moderne Implantate sind sehr langlebig. Ein routinemäßiger Wechsel nach einer bestimmten Anzahl an Jahren ist heute nicht grundsätzlich erforderlich. Treten jedoch Beschwerden, eine Implantatruptur oder andere Veränderungen auf, kann ein Implantatwechsel sinnvoll werden.

Können Implantate das Stillen beeinträchtigen?

In den meisten Fällen bleibt die Stillfähigkeit erhalten. Eine Garantie kann jedoch nicht gegeben werden.

Sind Brustimplantate sicher?

Die heute verwendeten hochwertigen Silikonimplantate gelten bei sachgerechter Anwendung als sehr sicher. Im Beratungsgespräch werden alle bekannten Risiken ausführlich mit Ihnen besprochen.

Ist das Ergebnis natürlich?

Das Ziel jeder Brustvergrößerung in meiner Praxis ist ein Ergebnis, das sich harmonisch in Ihre Körperproportionen einfügt. Nicht die größtmögliche Brust, sondern Natürlichkeit, Ästhetik und langfristige Stabilität stehen dabei im Vordergrund.

Wann darf ich nach der Brustvergrößerung wieder Auto fahren?

Erst wenn Sie keine Schmerzmittel mit dämpfender Wirkung mehr einnehmen und Lenken, Schulterblick sowie eine Vollbremsung schmerzfrei und sicher möglich sind. Auch der Sicherheitsgurt muss korrekt getragen werden können. Direkt nach der Narkose ist Autofahren ausgeschlossen.

Wann darf ich nach der Operation fliegen?

Früh nach der Operation sprechen die notwendigen Wundkontrollen und das erhöhte Thromboserisiko bei langem Sitzen gegen eine Flugreise. Den passenden Zeitpunkt legen wir nach den ersten Kontrollen individuell fest. Kompressionsstrümpfe oder Medikamente ersetzen diese Freigabe nicht.

Wann darf ich wieder auf der Seite schlafen?

In den ersten Wochen wird meist die Rückenlage mit leicht erhöhtem Oberkörper empfohlen, danach folgt schrittweise die Seitenlage, die Bauchlage erst später. Ein einmaliges unbewusstes Umdrehen im Schlaf gefährdet das Ergebnis normalerweise nicht; neue Schmerzen sollten Sie aber melden.

Wann darf ich wieder einen Bügel-BH tragen?

Erst wenn die Wunde und die Unterbrustfalte druckstabil sind, häufig nach mehreren Wochen. Ein Bügel kann eine frische Narbe in der Unterbrustfalte reizen. Später ist ein gut sitzender Bügel-BH grundsätzlich nicht verboten.

Warum ist Rauchen vor einer Brustvergrößerung so problematisch?

Nikotin verengt die Blutgefäße. Dadurch verschlechtern sich die Durchblutung von Haut und Brustwarze sowie die Wundheilung, und das Infektionsrisiko steigt. Auch E-Zigaretten und Nikotinbeutel sind nicht automatisch unproblematisch. Die vereinbarte nikotinfreie Zeit vor und nach der Operation sollte daher konsequent eingehalten werden.

Gibt es eine Altersgrenze für eine Brustvergrößerung?

Ein höheres Alter schließt eine Brustaugmentation nicht aus. Wichtiger als die Jahreszahl sind Herz- und Lungengesundheit, Medikamente, Hautqualität und das persönliche Brustkrebsrisiko. Für Minderjährige enthält das österreichische Gesetz über ästhetische Behandlungen und Operationen (ÄsthOpG) spezielle Altersregeln; hier gelten besonders strenge Maßstäbe.

Wann darf ich wieder in die Sauna oder schwimmen gehen?

Erst wenn alle Wunden vollständig verschlossen sind und die Belastung freigegeben ist. Hitze fördert in der frühen Heilungsphase die Schwellung, und über offene Stellen können beim Schwimmen Keime eindringen. Ein wasserfestes Pflaster macht eine offene Wunde nicht schwimmtauglich.

Kann ich nach einer Brustvergrößerung schwanger werden?

Ja. Die Operation verhindert keine Schwangerschaft. Sinnvoll ist es, die vollständige Heilung abzuwarten, da eine Schwangerschaft die Brust und damit das Ergebnis verändern kann. Eine ungeplante Schwangerschaft ist kein Grund zur Panik oder für eine Implantatentfernung; informieren Sie frühzeitig Ihre Gynäkologin oder Ihren Gynäkologen.

Individuelle Beratung: Jede Behandlung wird persönlich geplant. Vereinbaren Sie ein unverbindliches Beratungsgespräch – wir nehmen uns Zeit für Ihre Fragen.

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